Richter Hans Arzt beurkundet anstatt des Johanssen von Eybe, Domherr und Oberster Kellner des Stifts zu Bamberg und Richter desselben Stiftsmunitätsgerichts, dass Hans Weicker und Gerhaus, seine eheliche Wirtin, an den Dompropst Martin von Lichtenstein fünf Pfund an jährlichem Zins von zwei Baumfeldern an der Hallstadter Straße verkauft haben und dass der Dompropst diese fünf Pfund durch seinen Gewalt Hans Petzold an den Prior und Konvent des Predigerklosters zu Bamberg für einen Jahrtag gibt. Die geschworenen Schöffen sind Konrad Gutknecht, Hans Seidelbach, Hans Regenpogen, Heinz Schwabe, Hans Schad, Konrad Rößner, Konrad Forsch, Ulrich Loter, Fritz Wynsheimer, Dietz Oheim, Klaus Silberknecht, Fritz Ußmer und andere ehrsame Leute. Gegeben am nächsten Dienstag nach Mariä Geburt. Gerichtssiegel (Rand verletzt)
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Richter Hans Arzt beurkundet anstatt des Johanssen von Eybe, Domherr und Oberster Kellner des Stifts zu Bamberg und Richter desselben Stiftsmunitätsgerichts, dass Hans Weicker und Gerhaus, seine eheliche Wirtin, an den Dompropst Martin von Lichtenstein fünf Pfund an jährlichem Zins von zwei Baumfeldern an der Hallstadter Straße verkauft haben und dass der Dompropst diese fünf Pfund durch seinen Gewalt Hans Petzold an den Prior und Konvent des Predigerklosters zu Bamberg für einen Jahrtag gibt. Die geschworenen Schöffen sind Konrad Gutknecht, Hans Seidelbach, Hans Regenpogen, Heinz Schwabe, Hans Schad, Konrad Rößner, Konrad Forsch, Ulrich Loter, Fritz Wynsheimer, Dietz Oheim, Klaus Silberknecht, Fritz Ußmer und andere ehrsame Leute. Gegeben am nächsten Dienstag nach Mariä Geburt. Gerichtssiegel (Rand verletzt)
Rep. 60 Bamberg St. Martin, 25
Urkunde Nr. 25
Rep. 60 Bamberg St. Martin Pfarrarchiv Bamberg St. Martin
Pfarrarchiv Bamberg St. Martin >> 01 Pfarrei im allgemeinen >> 01.01 Pfarr- und Ortsgeschichte >> 01.01.01 Historische Urkundensammlung (Urkundenselekt)
1446 September 13
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.09.2025, 12:30 MESZ
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