Erneuerung und Beschreibung der Rechte, Einkünfte, und Besitzungen der Schloßhofmeisterei Winnental in den Orten Leutenbach, Nellmersbach, Oberweiler bei Waldrems, Hartmannsweiler, Degendorf (Gde. Hartmannsweiler) Baach, Bürg, Zwergenberg, Birkmannsweiler mit Stolppenhof, Lehnenberg, Breuningsweiler, Ölhartsweiler (Gde. Birkmannsweiler) Kleinheppach, Steinreinach, Korb, Neustadt, Schwaikheim, Weiler zum Stein, Burgstall, Erbstetten, Allmersbach, Kottmannsweiler und Lippoldsgeren gefertigt 1684 durch Renovator Ludwig Michael von Kapff unter Mitwirkung der Schultheißen und Bürgermeister oben aufgeführter Orte. Publiziert 1686, mit Nachträgen bis 1818, Teil 2; Bl. 1-388 (Abschrift des Lagerbuchs Teil 2), beglaubigt am 14 Sept. 1706 durch Siegel und Unterschrift des Stuttgarter Notars Johann Friedrich Senkeisen (Bl. 388)
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Erneuerung und Beschreibung der Rechte, Einkünfte, und Besitzungen der Schloßhofmeisterei Winnental in den Orten Leutenbach, Nellmersbach, Oberweiler bei Waldrems, Hartmannsweiler, Degendorf (Gde. Hartmannsweiler) Baach, Bürg, Zwergenberg, Birkmannsweiler mit Stolppenhof, Lehnenberg, Breuningsweiler, Ölhartsweiler (Gde. Birkmannsweiler) Kleinheppach, Steinreinach, Korb, Neustadt, Schwaikheim, Weiler zum Stein, Burgstall, Erbstetten, Allmersbach, Kottmannsweiler und Lippoldsgeren gefertigt 1684 durch Renovator Ludwig Michael von Kapff unter Mitwirkung der Schultheißen und Bürgermeister oben aufgeführter Orte. Publiziert 1686, mit Nachträgen bis 1818, Teil 2; Bl. 1-388 (Abschrift des Lagerbuchs Teil 2), beglaubigt am 14 Sept. 1706 durch Siegel und Unterschrift des Stuttgarter Notars Johann Friedrich Senkeisen (Bl. 388)
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 158 Bd 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 158 Winnental, Schloßhofmeisterei
Winnental, Schloßhofmeisterei >> 2. Lagerbücher
1684-1818
Darin: Bl. 3b-9b: 1603 Juni 20 (Mo. n.Trinitatis); Deutschordenskomtur Johann von Gleichen zu Winnenden schließt einen Vergleich mit einigen Einwohnern von Leutenbach und zahlt eine Entschädigung von 1325 Gulden für "angemaßte Zehntgerechtigkeit" aus vier Wiesen- und Gartengründen auf der Markung Leutenbach. Sr.: Johann von Gleichen, Komtur zu Winnenden, und Johann Philipp Zweiffel, Vogt zu Winnenden; Bl. 383b-386b: 1590 April 20, Schultheiß und Gericht zu Rudersberg vertauschen mit Bewilligung des Herzogs Ludwig von Württemberg bzw. des Deutschordenskomturs Johann Cuno von Hoheneck zu Winnenden, an Hans Schwarz, Lehensinhaber des Rodmannsweiler Hofs, 22 1/2 Morgen 9 Ruten Felder und Äcker vom Königsbronner Hof gegen ein gleich großes Gut vom Kottmannsweiler Hof. Sr.: Sixt Wesserlin, Untervogt, Johann Baptista Voltz, Keller zu Schorndorf; Bl. 396b-400b: 1488 Oktober 9 (Dionysius), Hans Gscheidle von Winnenden, wohnhaft in Lippoldsgeren (Liebesgehren) reversiert über seine Belehnung mit dem St. Leonhard-Pfründenhof zu Lippoldsgeren als Erblehen durch Eberhard Dietrich, Kaplan am St. Jakobs-Altar in der St. Leonhardkapelle zu Schorndorf, mit Zustimmung des Vogts, Bürgermeisters, Gerichts und Rats daselbst. Sr.: Hans Gscheidle und die Zeugen Claus Geißberger, Keller, und Hans Werckh, Bürger zu Schorndorf; Bl. 269b: Reskript der Herzöge Carl Alexander, Heinrich Friedrich und Friedrich Ludwig vom 15. Mai 1715 betr. den Gütertausch am Hofgut des Jakob Reber zu Burgstall zur Anlegung eines Wegs
1 Foliobd. gepreßtem Schweinsleder auf Holzdeckeln, mit 2 Metallschließen, Bl. 1-402
Archivale
Wurmlöcher, beschädigt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:36 MEZ