Kaiser Carl VI. erhebt die Brüder Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August, Edle Herren von Kotzau, in den erblichen Freiherrenstand (Bezeichnungen "Freiherr" und "Freiin").
Vollständigen Titel anzeigen
1303, 1397
Archiv der Freiherren von Kotzau
Archiv der Freiherren von Kotzau >> 2. Beziehungen zum Landesherrn (auch Gesetze und Verordnungen)
19.6.1738 (1786)
enthaelt: Nr. 1303: Pergamenturkunde.
Großes Siegel des Ausstellers in Messingdose.
Enthält auch: Abbildung und Beschreibung des Wappens der Freiherren von Kotzau.
Die Urkunde berichtet die Entstehung des neuen Hauses von Kotzau bis zur Erhebung in den Freiherrenstand: Georg Albrecht, Markgraf zu Brandenburg, Abkömmling des Johann Georg Kurfürst zu Brandenburg, heiratete am 27.4.1699 in der Kirche St. Nicola in Künsberg Regina Magdalena Lutz, Tochter des Amtscastners zu Lichtenberg, Johann Peter Lutz, mit Einverständnis des Hauses Brandenburg zur rechten Hand. Regina Magdalena erhielt den Namen "Madame de Kotzau" verliehen. Ihre Kinder, Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August, bekamen ebenfalls den Namen des ausgestorbenen Geschlechts von Kotzau. Georg Albrecht kaufte von der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth die Rittergüter Oberkotzau, Haideck und Autengrün; er starb am 14.1.1703. Friedrich Christian Wilhelm heiratete Christina Theresia Eleonora, älteste Tochter des Ludwig Friedrich Graf von Schönburg. Friedrich August heiratete 1727 Christina Eleonora Catharina, älteste Tochter des Wolf Christoph Reitzenstein.
Nr. 1397: Abschrift, 1786
Großes Siegel des Ausstellers in Messingdose.
Enthält auch: Abbildung und Beschreibung des Wappens der Freiherren von Kotzau.
Die Urkunde berichtet die Entstehung des neuen Hauses von Kotzau bis zur Erhebung in den Freiherrenstand: Georg Albrecht, Markgraf zu Brandenburg, Abkömmling des Johann Georg Kurfürst zu Brandenburg, heiratete am 27.4.1699 in der Kirche St. Nicola in Künsberg Regina Magdalena Lutz, Tochter des Amtscastners zu Lichtenberg, Johann Peter Lutz, mit Einverständnis des Hauses Brandenburg zur rechten Hand. Regina Magdalena erhielt den Namen "Madame de Kotzau" verliehen. Ihre Kinder, Friedrich Christian Wilhelm und Friedrich August, bekamen ebenfalls den Namen des ausgestorbenen Geschlechts von Kotzau. Georg Albrecht kaufte von der Markgrafschaft Brandenburg-Bayreuth die Rittergüter Oberkotzau, Haideck und Autengrün; er starb am 14.1.1703. Friedrich Christian Wilhelm heiratete Christina Theresia Eleonora, älteste Tochter des Ludwig Friedrich Graf von Schönburg. Friedrich August heiratete 1727 Christina Eleonora Catharina, älteste Tochter des Wolf Christoph Reitzenstein.
Nr. 1397: Abschrift, 1786
Archivale
Carl VI., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
Kotzau, Friedrich Christian Wilhelm von ältere Linie
Kotzau, Friedrich August von jüngere Linie
Freiherrenbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 13:30 MESZ