Karl Amborn: Sammlung aus Hessen
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 515 Fasc. 2
515 Fasc. 1 / 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Einzelne Sammlungen (u.a. von Eberhard Baumann, Gustav W. Heinemann, Birger Forell)
1936 - (1939)
Enthält: diverse Rundschreiben u.a. von der Vorläufigen Kirchenleitung an die Kirchenregierungen und Bruderräte, vom Landesbruderrat der Bekennenden Kirche in Nassau-Hessen an die Amtsbrüder, vom LKA der Evangelischen Kirche Nassau-Hessen betr. u.a. Spannungen zwischen Vorläufiger Kirchenleitung und Reichsbruderrat bezüglich der Frage der Zusammenarbeit mit den Kirchenausschüssen (dazu Reichsbruderrat-Beschluss vom 3.1.1936), Verhandlungen in Bethel zwischen Bekennender Kirche und Kirchenausschüssen, Kompetenzstreitigkeiten zwischen LKA und Landesbruderrat in Nassau-Hessen, Aufgaben der Kirchenausschüsse nach der Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche, ungeklärte Jungtheologenfrage, Bildung eines Beirates zwecks Befriedung der kirchlichen Verhältnisse, Beschlüsse der Nass.-Hess. Bekenntnissynode vom 7.5.1936 zur vorläufigen Ordnung der Bekennenden Kirche, kirchliche Lage in Dotzheim (polizeiliche Versperrung des Gotteshauses), 4.1.1936 - 14.3.1939; Anfrage der Bruderschaft nassauisch-hessischer Vikare, Studenten und Kandidaten auf ihrer Freizeit auf Burg Hohensolms vom 4. - 7.1.1936 an den Landesbruderrat betr. dessen Stellungnahme v.a. zum Landeskirchenrat, (3 Ex.); Informationsmaterial der Vorläufigen Kirchenleitung betr. v.a. Reichsbruderrat-Beschluss vom 3.1.1936 zu dem Kirchenausschuss, Kanzelabkündigung für den 12.1.1936, Zusammenkunft der Pfarrer der Bekennenden Kirche aus Oberhessen, Dillkreis und Hinterland am 7.1.1936, 4.1.1936; Zur kirchlichen Lage in Nassau-Hessen, (3 Ex.), Jan. 1936; Theologisches Wort und Wort zur Schulfrage der Bekenntnissynode in Bad Oeynhausen vom 17. - 22.2.1936; Wortlaut der Protestschrift der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche an Reichskanzler Hitler betr. Lage der Evangelischen Kirche in Deutschland, Verhältnis zwischen ev. Christentum und Nationalsozialismus, 4.5.1936 (?); Die kirchliche Verfassung. Ein Vorschlag zur kirchlichen Neuordnung in Nassau-Hessen, vorgelegt vom Verfassungsausschuss der Landessynode und den nassauisch-hessischen Landesbruderrat, 1936; Ein lehrreicher Vorgang. Grundsätzliches und Praktisches zum Nürnberger Schulkampf von Dr. Werner Piuttl, Juni (?) 1936; Predigt von Landesbischof Meiser anlässlich des Ev. Kirchentages in Kronach am 21.6.1936; 53. Brief zur Lage der Ev. Bekenntnissynode im Rheinland vom 28.8.1936; Wort des Landesbischofs Wurm auf dem "Tag der Kirche" am 6.9.1936; Beschluss im Rechtsstreit ev. Kirchengemeinde Fechingen gegen Pfr. A. Eissen und Ehefrau, verkündet am 9.12.1936; Über die Lage der Katholischen Kirche im deutschen Reich, Rundschreiben von Papst Pius XI. vom 14.3.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:16 MEZ
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