Beschwerde der Beamten des Amts Vechta bei der Regierung des Hochstifts Münster über die Ausübung der Gerichtsbarkeit von Osnabrücker Beamten des Amts Vörden über münstersche Eingesessene in den Kirchspielen Damme und Neuenkirchen in Blutronne-Prozessen sowie der Versuch einer gütlichen Beilegung sämtlicher Streitpunkte
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NLA OL, Best. 110, Nr. 163
Organisations- und Aktenzeichen: I C 100
NLA OL, Best. 110 Behörden des Niederstifts Münster
Behörden des Niederstifts Münster >> 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 >> 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen >> 1.1.1 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen, wegen Landeshoheit, Grenzen und Gerichtsbarkeit der Ämter Vechta und Cloppenburg (1383-1803)
1783 - 1786
Enthält: u.a.: Berichte des Rentmeisters Driver über die Brüchtengerichte des Amts Vörden und verhängten Strafen in der Blutronne; Berichte über Pfändungen im Kirchspiel Damme durch Beamte des Amts Vörden; Beschwerde von Eingesessenen aus Steinfeld an den Bischof von Münster über einen gewalttätigen Überfall von Osnabrücker Beamten und vorgenommenen Pfändungen (1785)
Regierung Münster
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.3 Zentrale Behörden (Tektonik)
- Behörden des Niederstifts Münster (Bestand)
- 1 Münsterische Abteilung, Status 1870 (Gliederung)
- 1.1 Verhandlungen mit benachbarten Regierungen (Gliederung)
- 1.1.1 Verhandlungen, insbesondere Streitigkeiten mit benachbarten Regierungen, wegen Landeshoheit, Grenzen und Gerichtsbarkeit der Ämter Vechta und Cloppenburg (1383-1803) (Gliederung)