Heinrich der Torer bekundet, daß er in einer Schlichtung mit dem Kloster Weingarten verglichen wurde im Streit um den Hof zu Stainibach (=Steinenbach) bei Laimnau. Schiedsleute waren Konrad, Propst von Hofen, Ritter Manstok, Nidegge der Landammann, Ulrich Bonlant und Konrad Sältzli, Bürger zu Ravensburg. Der Aussteller erhält 1 lb d Konstanzer Münze und verzichtet dafür auf seine Rechte an dem Hof. Als Bürgen ("Tröster") stellt er Ulrich Bonlant.
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Heinrich der Torer bekundet, daß er in einer Schlichtung mit dem Kloster Weingarten verglichen wurde im Streit um den Hof zu Stainibach (=Steinenbach) bei Laimnau. Schiedsleute waren Konrad, Propst von Hofen, Ritter Manstok, Nidegge der Landammann, Ulrich Bonlant und Konrad Sältzli, Bürger zu Ravensburg. Der Aussteller erhält 1 lb d Konstanzer Münze und verzichtet dafür auf seine Rechte an dem Hof. Als Bürgen ("Tröster") stellt er Ulrich Bonlant.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 619
B 515 U 0619
Bodnegger Amt fasc. 018 n. 08
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1322 Juli 20 (an dem nähsten zinstag vor sant Jacobs tag des zwelfbotten)
15,4 x 21,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Heinrich der Torer
Empfänger: Kloster Weingarten
Zeugen: Sigbot, Kilchherre zu Ravensburg, Her[mann] von Buchhorn, Chorherr bei St. Stephan in Konstanz, u.a.
Siegler: Ulrich Bonlant, Konrad Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg.
Aussteller: Heinrich der Torer
Empfänger: Kloster Weingarten
Zeugen: Sigbot, Kilchherre zu Ravensburg, Her[mann] von Buchhorn, Chorherr bei St. Stephan in Konstanz, u.a.
Siegler: Ulrich Bonlant, Konrad Humpis, Stadtammann in Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., 1 abg.
Bonlant, Ulrich
Buchhorn, Hermann von, Chorherr
Hofen, Konrad, Propst von
Humpis, Konrad; Stadtammann
Manstok; Ritter
Nidegg, Landammann
Sältzlin, Konrad
Sigbot, Kirchherr zu Ravensburg
Torer, Heinrich
Hofen : Friedrichshafen FN; Kloster, Propst
Konstanz KN; Münze
Konstanz KN; St. Stephan, Kanoniker
Laimnau : Langnau, Tettnang FN
Ravensburg RV
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Kirchherr
Ravensburg RV; Stadtammann
Stainibach bei Laimnau = Steinenbach : Langnau, Tettnang FN
Steinenbach : Langnau, Tettnang FN
Weingarten RV; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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21.11.2025, 15:21 MEZ
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