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Einführung der Wäschenäherei (insbes. der Näherei von Hemdeneinsätzen)
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 170 Zentralstelle für Gewerbe und Handel
Zentralstelle für Gewerbe und Handel >> 8. EINZELNE GEWERBEZWEIGE >> 8.14 Bekleidungsgewerbe >> 8.14.1 Wäsche, Kleidung, Kopfbedeckung, Putz
1869-1876
Darin: Vorschläge und Berichte der Firma Eckstein & Kahn in Stuttgart, des Fabrikanten Martin Goldstein in Göppingen und des Eduard Lang in Blaubeuren; Einführung der Hemdeneinsatzfabrikation in Spaichingen, Einrichtung von Nähstuben in Laichingen und Donnstetten; Gesuche um Zuweisung der Wanderlehrerin Babette Preusch, deren Entsendung nach Bielefeld zur Information über die Näherei von Hemdeneinsetzen; - zu Qu. 84 1/2 Bericht der Bertha Haas in Ulm an die Zentralstelle für Gewerbe und Handel über ihre auf Staatskosten unternommene Reise nach London und Brüssel zur Information über die Fabrikation und Behandlung von Weißzeug (beim Waschen, Stärken und Bügeln), 32 S., geheftet, 28. Oktober 1870; Anleitung zum Gebrauch der Steppstich-Nähmaschine von Dürkop, Druck von R.A. Schenk, o.J. (um 1870), 17 S.
Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart (1848-1920)
Qu. 1-173 mit Beilagen
Archivale
Dürkop
Eckstein
Goldstein, Martin
Haas, Bertha
Kahn
Lang, Eduard
Preusch, Babette
Schenck; R.A.
Schmidt
Bielefeld BI
Blaubeuren UL
Brüssel [B]
Donnstetten : Römerstein RT
Göppingen GP
Laichingen UL
London (Großbritannien)
Spaichingen TUT
Stuttgart S
Ulm UL
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.