1481 Oktober 31, Heidelberg Kurfürst Philipp von der Pfalz belehnt Hans Schliederer von Lachen als Vormund der minderj. Kinder des verst. Caspar Lerckel von Dirmstein und seine Frau Els geb. Schliederer von Lachen zu Erblehen mit den von der Grafschaft Leiningen herrührenden 5 fl auf Grünstadt (Grinstat), 2 1/2 Pfund h auf dem Dorf Guntersblum, einer Wiese bei Utzelsheim in der Gemarkung Beindersheim (Bentersheim), die 6 Mannsmahd hält und mit und L.Frau Altar in der Kapelle zu Dirmstein geforcht ist, ferner 5 Pfund h auf der Gemeinde zu Sausenheim (Susenheim) und 16 1/4 Morgen Ackers auf beiden Feldern zu Oggersheim (Agersheim). Sg.: A. Or., Perg. RV: "Erster Erblehensbrief uff Lerchische Söhne und Töchter, welchen Pfalzgraf Philipp Kurfürst von wegen der Grafschaft Leiningen, die er von Graf Reinhard zu Leiningen erkauft hat, uff Anhalt Elisabeth Schliederin von Lachen, Caspars des Ersten dies Namens Lerchen von Dürmstein sel. Wittib, geliehen hat Hans Schliederern von Lachen als Lerchischen Vormund und Lehnsträger, d.d. Heidelberg den 1.11.1481" [Datum falsch!]. - Dabei Abschr. 17. Jh.