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Naturallieferungen von Gemeinden des Amtes Siegen nach Dillenburg, Hachenburg und Rennerod
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E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 2. Amtskolleg und Amt Siegen, Amt Hilchenbach, Amt Netphen >> 2.1. Amtskolleg und Amt Siegen >> 2.1.12. Militaria
1797-1798, 1806
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Belieferung der Magazine in Dillenburg und Hachenburg mit Naturalien, besonders Heu, Hafer, Stroh (1798); Spezifikationen (Repartitionslisten) der gelieferten und noch schuldigen Naturalien der Gemeinden des Amtes Hilchenbach (1798); Ausschreibung von Naturallieferungen, deren Bekanntmachung in den Gemeinden und Quittungen der Magazinverwalter für gelieferte und noch schuldige Naturalien (1798); Bericht des Vorstehers Seelbach zu Niederschelden über Verweigerung der Beköstigung einquartierter Soldaten durch einige Einwohner (1798); Berichte aus den Gemeinden über die Magazinlieferungen (1798); Versorgung durchmarschierender Dragoner (1797); Belieferung der französischen Magazine zu Rennerod und Hachenburg mit Naturalien und Vieh aus dem Amt Siegen, mit Berechnungen (1797); Einquartierung von Truppen in Siegen, mit Verzeichnissen der in den Siegener Gemeinden untergebrachten Militärs und Berichten aus den Gemeinden (1797). Enthält auch: Bekanntmachung des Unterdirektoriums zu Siegen vom 05.07.1806 betreffend die Einquartierung von 18 Offizieren in der Stadt. Korrespondenten u.a.: Justizrat Wolfgang Friedrich von Schenck (Dillenburg, Siegen), Sauerwein (Dillenburg), Assessor Schneider (Siegen), Justizrat M. Dresler (Siegen), Amtmann Diesterweg (Siegen), Vorsteher Seelbach (Niederschelden), Johann Ebert Schuß (Seelbach), Gerichtsschöffe Hermann Zimmermann (Buschhütten), Anton Merten (Rennerod), Brigadechef Perrin, von Neufrille (Dillenburg), Utsch (Hardt), Gerichtsschöffe Berg (Müsenershütten), Vorsteher Burgmann (Buschgotthardshütten), Hermann Bruch senior (Fickenhütten), Gerichtsschöffe Johannes Jung (Seelbach), Johannes Fick (Geisweid), von Passavant-Passenburg (Dillenburg).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.