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Papst Urban VIII. befiehlt [Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt]
Erzbischof von Mainz und [Johann von Waldburg] Bischof von Konstanz und
deren Offi...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1631-1640
1638 Februar 13
Ausfertigung, Pergament, Bleibulle an Hanfschnur
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Rome apud Sanctum Petrum anno incarnationis Dominice millesimosexcentesimotrigesimooctavo Idus Februarii pontificatus nostri anno sextodecimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Papst Urban VIII. befiehlt [Anselm Kasimir Wambolt von Umstadt] Erzbischof von Mainz und [Johann von Waldburg] Bischof von Konstanz und deren Offizialen, [Hermann Georg von Neuhof], Abt von Fulda, und den Konvent von Fulda wegen des ihnen von fuldischen Menschen (iniquitatis filii) zugefügten Schadens an Geld, Besitz, Schriftstücken und Kirchenausstattung im Wert von mehr als 50 Dukaten und bei Wiederersetzung desselben zu unterstützen. Si qui fuerunt. Ausstellungsort: Rom, St. Peter. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Bleibulle: Apostelstempel, Namensstempel)
Auf der Plica rechts: B. Astium [?]
Auf der Plica links: Beyer.
Unter der Plica links: III [?] [grossi] / I. Maurus / B. Mathour.
Unter der Plica links auf der Innenseite: Ba VII ma [?]
Unter der Plica rechts: Nicolaus Humb[...] / W. Beyer.
Auf der Rückseite: Registrata.
Auf der Rückseite oben am Rand: Pro d i v Beyer I. Crampinus.
Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend unter den Siegelschüren: [...]anninus [?] / [..]nus Auf der Rückseite auf dem Kopf stehend rechts außen: I. Serra.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.