Tuttlingen W (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 411 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Topographische Auslesebestände und Bezirksbehörden >> Oberämter, Kellereien und Geistliche Verwaltungen >> Heimsheim - Winnenden
(1480 -) 1620-1828
Einleitung: Im Rahmen des Retrokonversionsprojektes und im Zuge der Rückstandsbearbeitung hat die Anwärterin Christina Wolf das bisherige Repertorium A 411 LTuttlingen W von Hansmartin Schwarzmaier und Ewald Gruber von 1954 unter Anleitung der Unterzeichneten und Anwendung des Computerprogramms Scope im Juli 2005 neu bearbeitet. Weitere Unterlagen zum Weltlichen Amt Tuttlingen finden sich vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten; A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten); A 249 Rentkammer: Ämterakten (Spezialakten); A 297 Weltliche Zins- und Haischbücher; A 302 Weltliche Ämterrechnungen; A 304 Reskripten- und Berichtsbücher der Bezirksämter; A 306 Amtsprotokolle; A 411 Tuttlingen W; A 602 Württembergische Regesten; H 101/57 Weltliche Lagerbücher: Oberamt Tuttlingen. Für die Neuaufnahme wurde an Literatur herangezogen: Hermann Fischer, Schwäbisches Wörterbuch, Bd. 1-6, Tübingen 1904-1936; Jacob und Wilhelm Grimm, Deutsches Wörterbuch, Bd. 1-16, Leipzig 1854-1954; Manfred Heim, Kleines Lexikon der Kirchengeschichte, München 1998; Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv, 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999. Der Bestand A 411 L umfasste seither 132 Büschel (Bü 1-127 sowie Bü 5 a, Bü 28 a-c, Bü 74 a, Bü 84 a und Bü 117 a). Die Büschelnummer 40 war von Anfang an nicht belegt. Das früher in Bü 124 enthaltene Lagerbuch von 1793 befindet sich bereits seit 1956 im Bestand H 162 Vorderösterreichische Lagerbücher (Spital Villingen) als Bd. 290. Neu aufgenommen wurden 2005 die Büschel 74 b und 128; diese Akten sind 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg zusammen mit dem übrigen Bestand eingekommen und waren seither unverzeichnet. Der Bestand A 411 L enthält jetzt insgesamt 136 Büschel im Umfang von ca. 2,6 lfd. m. Das seitherige Repertorium von H. Schwarzmaier und E. Gruber wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im September 2005 Christine Bührlen-Grabinger
134 Büschel (2,6 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ