Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm entscheiden den Streit zwischen dem Kloster Söflingen und Konrad dem Besserer, Bürger zu Ulm, wegen der Fischerei, die sie zu beiden Seiten der Blau haben, auf Grund der eingeholten Kundschaft: das Kloster darf fischen von Söflingen herab in der einen Blau bis auf den Markstein, der oberhalb der Wengenbrücke bei dem Felben gesetzt ist, Konrad Besserer aber in derselben Blau von der Stadt hinauf bis an denselben Markstein; in der andern Blau soll das Kloster fischen von Söflingen herab bis auf den Markstein bei dem Wengendamm, Konrad Besserer von der Stadt bis zu diesem Markstein.
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Bürgermeister und Rat der Stadt Ulm entscheiden den Streit zwischen dem Kloster Söflingen und Konrad dem Besserer, Bürger zu Ulm, wegen der Fischerei, die sie zu beiden Seiten der Blau haben, auf Grund der eingeholten Kundschaft: das Kloster darf fischen von Söflingen herab in der einen Blau bis auf den Markstein, der oberhalb der Wengenbrücke bei dem Felben gesetzt ist, Konrad Besserer aber in derselben Blau von der Stadt hinauf bis an denselben Markstein; in der andern Blau soll das Kloster fischen von Söflingen herab bis auf den Markstein bei dem Wengendamm, Konrad Besserer von der Stadt bis zu diesem Markstein.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 400
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.4 1351-1400
1386 März 24 (des nechsten sampstags vor dem sunentag in der vasten als man singet Oculi)
Urkunden
Überlieferungsart: Ausfertigung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:50 MEZ
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