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Angelegenheiten des adeligen Gutes des Herrn von Aussem in den Eichen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 19. Angelegenheiten des Adels >> 19.10. Familie von Selbach
1704-1764
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen mit der Kanzlei zu Dillenburg wegen Schuldforderungen und Geldangelegenheiten; Differenzen zwischen dem Herrn von Aussem im Namen seiner Ehefrau Amalia von Eberstein und dem Notar Dieterich zu Dillenburg als Vormünder wegen der Administration des Gutes Eichen (1734); Gesuch des Herrn von Aussem um Exekution säumiger Zahler von Zinsen in Eichen (1741); Differenzen zwischen dem Herrn von Aussem in den Eichen und den Haubergsinhabern zu Burbach, Wahlbach und zur Wilden (1742); Differenzen zwischen dem adeligen Haus zu Eichen und der Regierung zu Nassau-Dillenburg wegen erhobener Schatzungen in der Gemeinde zur untersten Wilden, nassauischer Teil (1740); Abschrift einer Schuldverschreibung des Fürsten Wilhelm II. zu Nassau-Dillenburg über 8400 Gulden gegen Überlassung des Lehnberger Zehnten (1720); Retrahierung einiger von dem Gut Eichen veräußerter Pertinenzien (1741); Gesuch des Herrn von Aussem zu Eichen um Ablieferung der von Ebersteinischen Akten (1748); Schätzung des Wertes des adeligen Hauses zu Eichen (1709), Notariatsinstrument über die Besitzergreifung des Hauses Eichen (1725); Versendung von Briefschaften und Überprüfung von Lagerbüchern betreffend das adelige Gut zu Eichen durch die Rentkammer zu Dillenburg (1755, 1764); Verkauf von Hauberge im Grund Burbach durch Fürst Christian zu Nassau-Dillenburg (09.09.1728). Korrespondenten u.a.: Engelbert von Selbach, Anna Bertraut Schmitt, Maria Franziska von Selbach, Stephan Dingerhuß (Wilnsdorf), Otte Margarethe von Selbach geborene von Loen, W. Fr. Schenck (Krombach), Judith von Büring und von Aussem, Bergius (Dillenburg), von Aussem (Eichen), Regierungsrat Dilthey (Dillenburg), Ginsberg (Dillenburg), Kammerschreiber Reinhold (Ginsberg), Notar Philipp Christoph Dieterich, Günther (Burbach), Christian Fürst zu Nassau-Dillenburg.
104 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.