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Wegzug, Oberamt Besigheim
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Enthält: Gültigkeit des Verbots zum Eintritt in ausländische Militärdienste (Eintritt des Friedrich Störzer von Besigheim in das griechische Corps), Verhältnisse des nach Preußen ausgewanderten Gottlieb David Bezner von Besigheim, Gesuch des Stiftungs- und Gemeinderats zu Hessigheim um Übernahme der Hälfte der Reisekosten des nach Amerika ausgewanderten Jakob Friedrich Eisele von Hessigheim auf die Stiftungs- und Gemeindekasse daselbst, Auswanderungsgesuch des Johann Michael Gauch von Hofen für seinen 4jährigen Stiefsohn Christian Mathäus Reinhold, Karl Arnold und Christoph Gengenbach, alle von Kaltenwesten, Christian Langjahr von Kirchheim a.N. für seine Adoptivsöhne David Mathias Haller und Johann Jakob Häberle, Carl Ziegler von Lauffen a.N., Paul David Rüger, Johannes Nägele und Heinrich Gauger mit Frau und Stiefsohn Christian Gottlieb Wörner von Löchgau, Konrad Durian von Metterzimmern und der Magdalena Grabenstein von Walheim und deren Rückkehr, Auswanderung des Christian Keßler von Ilsfeld nach Rußland im Jahr 1821, Eheschließung des Apothekers David Balz von Lauffen a.N. in Amerika, Auswanderung des Johann Gottlieb Möhle von Gruppenbach mit Frau und 3 Kindern nach Rußland sowie Rückforderung einer diesen Kindern angesetzten Nachsteuer
Vorprov.: Sektion der inneren Administration, 1817
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.