Briefwechsel zwischen Ludwig Ganghofer und der Grote’schen Verlagsbuchhandlung
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Nachl. Ludwig Ganghofer, LG B 244
Frühere Signatur: Ganghofer Grote 13
Nachl. Ludwig Ganghofer
Nachl. Ludwig Ganghofer >> Briefe
Entstehungsdatum: 18.06.1916-30.12.1918
Enthält u. a.: Lösung des Vertragsverhältnisses mit dem bisherigen Verleger und Übernahme des Gesamtwerks von Ludwig Ganghofer; Mitteilungen zu Neudrucken und Freiexemplaren; Verhandlung von Honoraren; Übersendung von Rechnungsformularen, Verlagsankündigungen und Absatzzahlen; Besprechung von Ausstattungen, Bogenzahlen, Ladenpreisen und Auflagenhöhen; Absprache von neuen Satzvorlagen; Schilderung der Kriegsauswirkungen (u. a. Papiernot und Bezugsrechte); Absprachen zum rechtlichen Vergleich mit Alfred Bonz und zu Ludwig Ganghofers Ladung vor das Amtsgericht München; Nachfrage zum Journalabdruck eines Textes; private Themen wie Besuche und Krankheiten; Hinweise zu Buchinhalten; Verlagsverträge zu "Fliegender Sommer" und "Das große Jagen"; Bitte um einen Beitrag für den Weihnachtsalmanach; Thematisierung folgender Werke: "Die Trutze von Trutzberg", "Das Schweigen im Walde", "Der Klosterjäger", "Schloß Hubertus".
Umfang: 44 Briefe; 1 Telegramm; 2 lfcm.
Archivale
Deutsch
Objekteigenschaften: Handschrift
Bemerkung: Briefe von Ludwig Ganghofer z.T. in Steno.
Berlin - Entstehungsort
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 13:54 MESZ