05.6 Gutsarchive
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05.6
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive
Die schriftliche Überlieferung der auf Lübecker Stadtgebiet bzw. in dessen Nähe oder im einstigen Lübecker Landgebiet liegenden Güter ist in unterschiedlicher Vollständigkeit, z. T. überhaupt nicht ins Archiv der HL gelangt. Die Unterlagen wurden zum großen Teil von Georg Fink während der Neuverzeichnung des ASA Interna bei verschiedenen Betreffen ausgeschieden. Archivisch repräsentiert sind von den sogenannten Lübschen Gütern: Trenthorst, Stockelsdorf, Mori (1528 von Stockelsdorf abgetrennt), Moisling, Niendorf (verbunden mit Reecke, seit 1844 "Weißenrode" benannt). Diese Güter (ebenso wie Eckhorst, Groß Steinrade und Dunkelsdorf) kamen im 14. Jh. in den Besitz Lübecker Bürger (wurden z. T. auch an die Stadt verkauft), blieben dann aber trotz lübeckischer Ansprüche unter holsteinischer Hoheit.
Was die lübeckischen Stadtgüter betrifft, so sind nur die Gutsarchive von den folgenden, nämlich Krempelsdorf, Krummesse und Roggenhorst vorhanden, nicht aber von Albsfelde, Behlendorf, Brandenbaum, Dänischburg, Dummersdorf, Falkenhusen, Karlshof, Kl. Steinrade, Krumbeck, Mönkhof, Niemark, Padelügge, Ritzerau, Schönböcken, Strecknitz, Wesloe, Westerau (s. Westerauer Stiftung).
Hinweise zu anderen Ablageorten:
Für alle der genannten Güter gilt, dass im ASA unter den betreffenden Orten in den Abschnitten Landwehren und Landgüter zumindest einige Unterlagen zu finden sind. Heranzuziehen sind auch die jeweils betr. Akten des Marstalls, des Finanzdepartements, der Stadt-Cassa, der Kämmerei und der Bauverwaltung.
Die Überlieferung der Lübecker Stadtstiftsdörfer ist in den Archiven der geistlichen Institutionen wie Johannis-Jungfrauen-Kloster, Heiligen-Geist-Hospital, Clemens-Kaland, die sie im Mittelalter erwarben, verzeichnet.
Literaturhinweis: Schröder-Biernatzki, Fink, Stadtgebiet;
Wolfgang Prange, Die Anfänge der großen Agrarreformen in Schleswig-Holstein bis um 1771. Neumünster 1971, S. 140-149;
Carl Friedrich Wehrmann, Die Lübeckischen Landgüter, in: ZVLGA 7, 1898, S. 151-236;
Emil Ferdinand Fehling, Die Lübeckischen Landgüter Bd. 1.2. Lübeck 1904-1905;
Hubertus Neuschäffer, Gutshäuser und Herrenhäuser in und um Lübeck. Neumünster 1988.
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Siehe Hinweise in Beschreibung
Was die lübeckischen Stadtgüter betrifft, so sind nur die Gutsarchive von den folgenden, nämlich Krempelsdorf, Krummesse und Roggenhorst vorhanden, nicht aber von Albsfelde, Behlendorf, Brandenbaum, Dänischburg, Dummersdorf, Falkenhusen, Karlshof, Kl. Steinrade, Krumbeck, Mönkhof, Niemark, Padelügge, Ritzerau, Schönböcken, Strecknitz, Wesloe, Westerau (s. Westerauer Stiftung).
Hinweise zu anderen Ablageorten:
Für alle der genannten Güter gilt, dass im ASA unter den betreffenden Orten in den Abschnitten Landwehren und Landgüter zumindest einige Unterlagen zu finden sind. Heranzuziehen sind auch die jeweils betr. Akten des Marstalls, des Finanzdepartements, der Stadt-Cassa, der Kämmerei und der Bauverwaltung.
Die Überlieferung der Lübecker Stadtstiftsdörfer ist in den Archiven der geistlichen Institutionen wie Johannis-Jungfrauen-Kloster, Heiligen-Geist-Hospital, Clemens-Kaland, die sie im Mittelalter erwarben, verzeichnet.
Literaturhinweis: Schröder-Biernatzki, Fink, Stadtgebiet;
Wolfgang Prange, Die Anfänge der großen Agrarreformen in Schleswig-Holstein bis um 1771. Neumünster 1971, S. 140-149;
Carl Friedrich Wehrmann, Die Lübeckischen Landgüter, in: ZVLGA 7, 1898, S. 151-236;
Emil Ferdinand Fehling, Die Lübeckischen Landgüter Bd. 1.2. Lübeck 1904-1905;
Hubertus Neuschäffer, Gutshäuser und Herrenhäuser in und um Lübeck. Neumünster 1988.
Verwandte Verzeichnungseinheiten: Siehe Hinweise in Beschreibung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
30.06.2025, 10:12 AM CEST