Heinrich vom Stein (Hainrich vom Stain) zu Ehingen, Gemeiner, Hans von Wernau (Hanns von Werdnow) und Hanns Nuwkomen, Stadtschreiber zu Ehingen, schlichten einen Streit zwischen den dem Abt Johann und dem Konvent von Salem (Salmenswylr) sowie dem Schirm des Edlen Burkhard von Freyberg zu Neusteußlingen (Burckharten von Fryberg zuo Nuwenstueßlingen) unterstehenden Gemeinden Frankenhofen (Franckenhofen) und Tiefenhülen (Tüffenhülin) auf der einen Seite und dem Paul (Pale) Wirsing, Leibeigener (mit der aigenschafft zuo steht) des Edlen Jörg von Hertenstein (Herttenstein) auf der anderen Seite über in Frankenhofen oder Tiefenhülen verlorenes Geld, das Paul Wirsing gestohlen haben soll. Auf einem Tag zu Munderkingen (Munderchingen), auf dem als Vertreter Konrad (Cuonraten) Roeppellin, Konventsmitglied und Pfleger zu Biberach, Burkhart von Freyberg als Vogt, die von Frankenhofen und Tiefenhülen, Jörg von Hertenstein und Paul Wirsing erscheinen, versprechen die streitenden Parteien, sich dem Spruch der Schiedsleute zu unterwerfen. Die von Frankenhofen und Tiefenhülen dürfen den Paul Wirsing nicht weiter beschuldigen, und für den in dem Streit entstandenen Schaden muß jede Partei selbst aufkommen

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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