Mainz, 1594.11.16. Vor Anton Baier, der Rechten Lizentiat und Schultheiß, und den Richtern Philipp Anshelm, Adam Ebersheim, Konrad Kennicken, der Rechten Lizentiat, und Johann Pfarr - das Kammeramt ist z.Zt. unbesetzt -, "im ihar [...] einthausent funffhundert neuntzig vnd vier vf monatstag Nouembris", im ungebotenen Ding, gewinnt der Anwalt des Herrn Franciscus Rapedius, Dr. der hl. Schrift, als des Rektors des Jesuitenkollegs in Mainz, mit Zustimmung des Erzbischofs den dritten Bann über den erblichen Besitz von 6 Morgen Weingarten samt einem darin stehenden Häuslein vor der Gaupforte ("Gauwpfordten") (4 M.: Angrenzer: Wilhelm Euler, der gemeine Weg, Henrich Kauffen Äcker, der Dompropstei Weingarten; 2 M.: A. der Heiligkreuzweg, der gemeine Weg, Henrich Kauffen Äcker, Job Bender), freieigen. Vorbesitzer der verstorbene Herr Johan Segen Cusanus, Propst zu Heiligkreuz. Magister Lubentius Hettisch der Fürsprecher ("vorsprech") und Syndikus in dieser Sache lässt den dritten Bann durchgehen. (5) S. Schultheiß und Richter.

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