Aufstellung der Zehnt-, Orts-, Gefälle- und Stadtschultheißen in der Herrschaft Breuberg
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Nr. 856
123/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 18 Dienersachen
Dienersachen >> Allgemein und Sammelakten
1807, 1808, 1810-1817, 1819
Enthält: Mitteilung über den Tod des Zehntschultheißen Johann Ernst Rodenhausen in Kirchbrombach; Bitte des Skribenten Johann Friedrich Treu aus Wertheim bei Schwäbisch Hall um Konfessierung der verwaisten Schultheißenstelle; Bitte des Johann Georg Rodenhausen, Sohn des Johann Ernst Rodenhausen, die Stelle seines Vaters einnehmen zu dürfen; Bitte des Regierungskanzlisten Rödel aus König um Übertragung der Zehntgrafenstelle zu Kirchbrombach; Beschwerde des Geusel um höhere Besoldung, da er mit dem Tode des Zehntschultheißen Rodenhausen dessen Stelle mitversehen habe; Bitte des Gerichtsschöffen Christoph Keller aus Niederkinzig um Übertragung der Zehntschultheißenstelle zu Kirchbrombach; Gesuch des Skribenten Treu um Anstellung als Aktuarius bei dem gemeinschaftlichen Amt Breuberg; Mitteilung über den Tod des Zehntschultheißen Büchner zu Lützelbach; Gesuch des Gegenschreibers Kahl zu Neustadt um Verbindung der Stadtschultheißenstelle mit der Gegenschreiberei; Beschwerde des Stadtschultheißen Schröder in Neustadt, dessen Stelle er mit versehen habe; Bitte des Stadtschultheißereiverwalters Silbert zu Neustadt um höhere Fruchtbesoldung; Gesuch des Renteiverwesers Föppel um Anstellung einiger Gefällschultheißen im Amt Breuberg; Bitte des Hirschwirtes Eckhart zu Heubach um Ernennung zum Schultheißen in Heubach; Bitte des Bernard Joseph Lebeis, Aktuar bei Herrn Rentamtmann Föppel um Erteilung der Zehntschultheißenstelle im Amt Breuberg; Verzeichnis der Accidenzien und Besoldungen eines Stadtschultheißen in Neustadt; Bitte des Zehntschultheißen und Amtsverwalters Georg Ludwig Wolf zu Höchst um Bewilligung einer Besoldung
Domänenkammer (Domänenkanzlei)
1 Bü.
Archivale
vgl. StAWt-R G 12 Kap. VIII Nr. 15
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:18 MEZ