Landkauf durch Eheleute Reinertz und Schuldverschreibung beim Ursulinenkloster zu Düsseldorf
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A III 25 Familienarchiv Hauss
Familienarchiv Hauss >> Sammlung Reinartz
1736, 1738, 1764, 1767 (04.07.1807)
Enthält: Die Eheleute Reinertz verbürgen sich, der Jungfer Eva Catharina Meyers, die vier Morgen Land zu Niederkassel/ Amt Linn aus dem Besitz des Schwagers bzw. Bruders der Eheleute Peter Dubbers am 13. März diesen Jahres für 192 Reichstaler ersteigert hat, für die Überlassung des Landes 110 Reichstaler binnen Jahresfrist zu entrichten. Zeugen: Johann Henrich, Joseph Reinartz, Düsseldorf, im Ursulinerkloster, 26.07.1736 Darunter: Johann Reinartz vermerkt die Abtragung von 10 Reichstalern, Dezember 1736 und die Aufnahme eines Kapitals von 25 Reichstalern, zu 4 % verzinst, vom Kloster St. Ursula zu Düsseldorf, 22.06.1738. Die Priorin des Klosters, Mater Carolina Ursulina von der Rhur, bekundet die Ablösung der og. 25 Reichstaler und überträgt die Schuldverschreibung über die restlichen 100 Reichstaler Herrn Lenders, Bürgermeister der Stadt Neersen. Mit Siegel des Klosters, Düsseldorf, 09.09.1764 Lenders bescheinigt den Empfang des ihm von Michael Reinartz zu Niederkassel geschuldeten Kapitals durch Arnold Burger zu Willich. 02.01.1767 (Inventarisiert im Auftrag von Esther Borger durch einen Notar am 04.07.1807)
2 Blatt (1 Doppelbogen)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ