Hofmark Brannenburg (Bestand)
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StAM, Hofmark Brannenburg
Staatsarchiv München (Archivtektonik) >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 1.) Adelsarchive
1396-1881
Hofmark Brannenburg: Die Erschließung des Bestands der Hofmark Brannenburg begann in den 1970er Jahren im Staatsarchiv München unter der Leitung von Prof. Wild auf Karteikarten und wurde in den Jahren 2011/2012 von Maria Hildebrandt und Andrea Schiermeier fortgesetzt. Im Januar 2013 übernahmen Christine Kofer und Andreas Nestl die Bearbeitung des Bestands. Seither wurde eine beträchtliche Anzahl an Amtsbüchern und Akten vom 16. bis ins 19. Jahrhundert verzeichnet. Leider ist ein Großteil wegen Schimmelbefall derzeit nicht benutzbar.
Die Überlieferung der Aktenbestönde setzt im 16. Jahrhundert ein. Inhaber der Hofmark Brannenburg waren ab 1598 die Herren von Hundt; Wolf Dietrich Hundt, Herr der benachbarten Herrschaft Falkenstein erwarb die Hofmark von der Familie Pienzenauer. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten mussten sie sich jedoch nach und nach von ihren Gütern trennen, Falkenstein wurde 1643 endgültig an Hans Christoph Freiherr von Ruepp veräußert, Brannenburg verblieb jedoch in hundt'schem Besitz. Nach Aussterben der Hundts kam die Hofmark 1741 an die Grafen von Preysing.
Die Überlieferung der Aktenbestönde setzt im 16. Jahrhundert ein. Inhaber der Hofmark Brannenburg waren ab 1598 die Herren von Hundt; Wolf Dietrich Hundt, Herr der benachbarten Herrschaft Falkenstein erwarb die Hofmark von der Familie Pienzenauer. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten mussten sie sich jedoch nach und nach von ihren Gütern trennen, Falkenstein wurde 1643 endgültig an Hans Christoph Freiherr von Ruepp veräußert, Brannenburg verblieb jedoch in hundt'schem Besitz. Nach Aussterben der Hundts kam die Hofmark 1741 an die Grafen von Preysing.
Hofmark Brannenburg
2213
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:00 MESZ