Beleidigungsprozess Gandorfer gegen Graßl
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NL Gandorfer Karl, BayHStA, NL Gandorfer Karl 7
Sammlung Personen 3749/2
NL Gandorfer Karl Nachlass Gandorfer, Karl
Nachlass Gandorfer, Karl
(1918) 1929-1932
Enthält: Prozessunterlagen in den Privatklageprozessen Gandorfer gegen Graßl wegen Beleidigung vor dem Amtsgericht Mallersdorf bzw. dem Landgericht Straubing (Schriftsätze der beiden Verteidiger; Originalkorrespondenz von Graßl; Einladungskarte "Legitimationskarte zur Revolutions-Feier des Soldaten-, Arbeiter- und Bauern-Rates im Nationaltheater (Großes Haus). München, den 17. November 1918" mit eigenhändigen Unterschriften von Kurt Eisner und Karl Gandorfer als Beweismaterial für erhobene Vorwürfe gegen Gandorfer als Revolutionsgewinnler; graphologisches Gutachten in Sachen "Unterschrift Gandorfer"; Urteilsabschriften); handschriftlicher Bericht über ein Zusammentreffen mit Gandorfer mit Einschätzung seiner politischen Zukunft (undat., ohne Autorennennung); Presseartikel "Der Beleidigungsprozeß Gandorfer - Graßl", in: Mallersdorfer Anzeiger (ohne nähere Angaben, 2 Seiten, Kopie); Presseartikel "Der Prozeß Gandorfer gegen den Nazi-Sozi Graßl", in: Landauer Volksblatt Nr. 16 v. 21.01.1931 (1 Seite, Kopie)
Nachlass Gandorfer, Karl
Akten allgemein
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
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Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:40 MESZ