Ludolf Sander, Kirchherr zu Schötmar, stellt zur Unterrichtung seiner Nachfolger aus alten Quellen die Einkünfte aus Salzuflen zusammen (lat.): Am St. Michaelstag (29.9.) 18 Maß Salz u. 1 Mark Pfg. sowie 2 Mark für die in der Kapelle zu Salzuflen zu leistenden Taufdienste. An Ostern 6 Mark für die in der Salzufler Kapelle an Sonn- u. Feiertagen vom Schötmaraner Geistlichen gehaltenen Messfeiern. Hilbrandus Badynch, Kirchherr zu Schötmar, und Bürgermeister und Rat des Weichbildes Salzuflen einigen sich auf Vermittlung des Paderborner Offizials Hinrik Schuldern über die Abhaltung von Frühmessen in Salzuflen sowie über die Modalitäten eines möglichen Ortswechsels des Hilbrandt oder seiner Nachfolger nach Salzuflen (Wemerechte, Hude). Bestätigung des Offizials in einem Transfix vom gleichen Tag. Ludolf Sander, Kirchherr zu St.Kilian/Schötmar, kommt auf Bitten Bernhard VII. zur Lippe und mit Zustimmung des Archidiakons und Paderborner Domherren Konrad v. Haxthausen mit Bürgermeister, Rat u. Gemeinheit des Weichbildes Salzuflen überein, angesichts der Kriegsgefahr an 6 Feiertagen im Jahr die Messe in Salzuflen zu halten.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
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