Klage um das Reichslehen Landskron, die 1686 als Zitation am RKG wegen eines Endurteils eingelegt wurde. Der Kläger erhebt als Erbe der Catharina vom Stein geb. Quadt Anspruch auf das Gut. Der Beklagte verweist darauf, daß schon 1678 aufgrund einer Zitation in Sachen kaiserlicher Fiskal ./. Wilhelm und Moritz von Brempt dem Reichshofrat Johann Christoph Jodoci als in Köln residierenden Abgesandten das Reichsgut Landskron zugewiesen wurde. Daraufhin sei es von ihm 1682 abgetreten worden, doch erfolgte dann angeblich ein Vergleich zwischen ihm und dem Reichshofrat, so daß dieser als Interessent in das Verfahren einzubeziehen sei.
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Klage um das Reichslehen Landskron, die 1686 als Zitation am RKG wegen eines Endurteils eingelegt wurde. Der Kläger erhebt als Erbe der Catharina vom Stein geb. Quadt Anspruch auf das Gut. Der Beklagte verweist darauf, daß schon 1678 aufgrund einer Zitation in Sachen kaiserlicher Fiskal ./. Wilhelm und Moritz von Brempt dem Reichshofrat Johann Christoph Jodoci als in Köln residierenden Abgesandten das Reichsgut Landskron zugewiesen wurde. Daraufhin sei es von ihm 1682 abgetreten worden, doch erfolgte dann angeblich ein Vergleich zwischen ihm und dem Reichshofrat, so daß dieser als Interessent in das Verfahren einzubeziehen sei.
AA 0627, 6379 - Nachtrag 102
AA 0627 Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben
Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben >> 6. Nachträge
(1611 - 1688)
Enthaeltvermerke: Kläger: Vormünder des Sohnes des Ludwig vom Stein, jetzt Ludwig Christoph vom Stein Beklagter: Johann von Brempt, jetzt Moritz von Brempt und Konsorten Prokuratoren (Bekl.): Philipp Nidderer (1688) Prozeßart: Zitationsprozeß Instanzen: RKG ? - ? (1611 - 1688) Beweismittel: Ehevertrag zwischen Hans Friedrich Quadt, Herr zu Landskron, Ehrenberg, Tomburg und Miel, und Margarethe von Ovelacker, 1611 (7 - 12). Testament der Margaretha Quadt zu Landskron, 1614 (15). Beschreibung: 15 Bl., lose, 5 Aktenstücke (prod. 28. Juni - 28. Sept. 1688); 1 Aktenstück eines Zitationsprozesses in Sachen Steinische Vormünder ./. Freiherr von Brempt und Konsorten (prod. 16. Mai 1664, Testament) mit Vermerk: Hauptakten am 16. Sept. 1812 an das berg. Appellationsgericht zu Düsseldorf abgegeben; kein Protokoll vorhanden.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht (AA 0627), Teil IX: U-Z; Nachträge; Abgaben (Bestand)
- 6. Nachträge (Gliederung)