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Der Abt zu Frankenthal und Erkinger von Rodenstein, Amtmann zu Neuleiningen, vidimieren folgende Urkunden: 1) 1314 Mai 7; Abt Bartholomäus von Wei...
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Urkunden der Sammlung Haeberlin >> 8 Aus Kurpfälzischen Archiven >> 8.1 Passivlehen der Pfalz
1467 September 7
Pergament mit
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Abt zu Frankenthal und Erkinger von Rodenstein, Amtmann zu Neuleiningen, vidimieren folgende Urkunden: 1) 1314 Mai 7; Abt Bartholomäus von Weißenburg gestattet, daß Graf Friedrich v. Leiningen für die Kinder seiner Tochter Elsa, Witwe Emrichs v. Dune, dessen Lehen empfängt. 2) 1354 Dezember 15; Abt Eberhard von Weißenburg belehnt die Grafen Friedrich d. ä. und d. j. von Leiningen, Brüder, mit Weisenheim (a. Sand) und den Zehnten zu Lambsheim. 3) 1370 November 28; Abt Eberhard und das Kapitel zu Weißenburg stimmen zu, daß die Grafen Friedrich d. ä. und der j. (Gattin Jolanthe) v. Leiningen die Orte Grünstadt, Asselheim, Sausenheim und Kirchheim a. Eck an Graf Emich v. Leiningen versetzen. 4) 1370 November 13; Erklärung Graf Emichs über einen Spezialartikel der vorstehenden Urkunde. 5) 1404 März 9; Abt Johann von Veldenz zu Weißenburg belehnt Graf Friedrich v. Leiningen mit Grünstadt, Asselheim, Obrigkeim, Sausenheim, Kirchheim a. Eck, einem Gut zu Wynden, dem Dorfe Sweygen, Dorf und Gericht Weisenheim, Weinzehnten zu Lambsheim. 6) 1434 Oktober 24; Abt Philipp belehnt Graf Friedrich v. Leiningen mit Grünstadt, Asselheim, Obrigkeim, Sausenheim, Kirchheim a. Eck, einem Gut zu Wynden, dem Dorfe Sweygen, Dorf und Gericht Weisenheim, Weinzehnten zu Lambsheim. 7) 1435 Oktober 5; Derselbe belehnt Graf Hesse v. Leiningen mit Grünstadt, Asselheim, Obrigkeim, Sausenheim, Kirchheim a. Eck, einem Gut zu Wynden, dem Dorfe Sweygen, Dorf und Gericht Weisenheim, Weinzehnten zu Lambsheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: wohlerhaltene Siegel des Abts zur Frankenthal und Erkingers v. Rodenstein
Ein Indorsat saec. 16. bemerkt, daß diese Lehen nun von Kurpfalz empfangen werden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.