Vor dem kaiserlichen Notar Johannes Meyer bezeugt Jost Stam in Wormeln (Wormelen) für sich und seine Hausfrau Ilsaben, dass er dem Warburger Bürger und Ratsherrn Jobst Warnes sechs Scheffel Roggen jährlicher Einkünfte für 50 Rtlr, von denen viereinhalb ein Kopfstück ausmachen, verkauft habe, die er diesem jährlich zwischen Michaelis (29. September) und Martini (11. November) liefern soll. Er setzt Warnes seine vor Wormeln gelegene Mühlenbreite nebst darunter liegende Hude, insgesamt dreieinhalb Morgen, zum Unterpfand. Rückkauf ist jeweils zu Michaelis mit 50 Rtlr. möglich, wenn er zuvor zu Jacobi (25. Juli) angekündigt worden ist. Zeugen: Bartholdt Uffelen und Jürgen Metten, Warburger Bürger. Michaelis 1630.
Vollständigen Titel anzeigen
Vor dem kaiserlichen Notar Johannes Meyer bezeugt Jost Stam in Wormeln (Wormelen) für sich und seine Hausfrau Ilsaben, dass er dem Warburger Bürger und Ratsherrn Jobst Warnes sechs Scheffel Roggen jährlicher Einkünfte für 50 Rtlr, von denen viereinhalb ein Kopfstück ausmachen, verkauft habe, die er diesem jährlich zwischen Michaelis (29. September) und Martini (11. November) liefern soll. Er setzt Warnes seine vor Wormeln gelegene Mühlenbreite nebst darunter liegende Hude, insgesamt dreieinhalb Morgen, zum Unterpfand. Rückkauf ist jeweils zu Michaelis mit 50 Rtlr. möglich, wenn er zuvor zu Jacobi (25. Juli) angekündigt worden ist. Zeugen: Bartholdt Uffelen und Jürgen Metten, Warburger Bürger. Michaelis 1630.
B 614u, 21 fol. 55 - Band: Regest
B 614u Kloster Wormeln - Urkunden
Kloster Wormeln - Urkunden >> 2. Regesten aus Akten
1630 September 29
Vermerke: Wormeln Akten 21 fol. 55, Ausfertigung, Papierdoppelblatt, Unterschriften des Uffelen und des Notars, Zusätze: Merten Warburg bekennt, sein Gevatter Johannes Meyer habe ihm diese Schuldverschreibung mit 40 Rtlr. und Bewilligung der Wormelner Äbtissin Maria Schungell abgelöst. – 1661 April 5 Wormeln: In Gegenwart des Hardehauser Prälaten, des Paters Rotger Heger und des Dr. Johann Grebenstein sind die 50 Rtlr gegen rückständige Heuer bis auf 30 Rtlr reduziert und ist Johann Floren die Mühlenbreite überlassen worden, bis die Restschuld von Stamms Erben bezahlt worden ist. – 1676 August 2: Jodocus Floren bezeugt, dass Johann Hasebasen aus Wormeln diese 30 Rtlr abgelöst hat.
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:27 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.3. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Kloster Wormeln (Tektonik)
- Kloster Wormeln / Urkunden (Bestand)
- 2. Regesten aus Akten (Gliederung)