Landkreis Osterholz, Kreiskrankenhaus Blumenthal - Reproduktionen (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
16.4/1
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 16. Reproduziertes Archivgut anderer Archive mit Bezug zu Bremen >> 16.7. Soziales
1927 - 1933
Enthält: Protokolle der Kreiskrankenhauskommission des Kreises Blumenthal (Osterholz), der kleinen Krankenhauskommission des Kreises Blumenthal und der Tarifkommission des Kreiskrankenhauses Blumenthal
Geschichte des Bestandsbildners: 1908 errichtete der Kreis Blumenthal in der Gemeinde Aumund ein Krankenhaus, das von der Kreiskrankenhauskommission verwaltet und beaufsichtigt wurde. 1932 wurden die Kreise Blumenthal und Osterholz zum Großkreis Osterholz zusammengelegt. Nach der Eingliederung der Gemeinde Aumund 1939 übernahm Bremen 1940 das Krankenhaus und wandelte es in das städtische Krankenhaus Bremen-Blumenthal um.
Geschichte des Bestandsbildners: 1908 errichtete der Kreis Blumenthal in der Gemeinde Aumund ein Krankenhaus, das von der Kreiskrankenhauskommission verwaltet und beaufsichtigt wurde. 1932 wurden die Kreise Blumenthal und Osterholz zum Großkreis Osterholz zusammengelegt. Nach der Eingliederung der Gemeinde Aumund 1939 übernahm Bremen 1940 das Krankenhaus und wandelte es in das städtische Krankenhaus Bremen-Blumenthal um.
1 Mikrofilm (FB 133) mit 108 Aufn.
Bestand
Literatur: Das Kreiskrankenhaus des Kreises Blumenthal, Vegesack-Blumenthal 1908; Uwe Schmidt/Rudolf Voß, 200000 Reichsmark, 68 Betten und 2 Ärzte - Das Zentralkrankenhaus Bremen-Nord in Fähr-Lobbendorf, in: Fähr-Lobbendorf, Bremen 1997, S. 120-123.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ