Drei Spezialfälle der Ansetzung einer nach dem Lagerbuch althergebrachten Strafe. 1. Nachlassgesuch von Christian Strobel. 3 St., 1662. 2. Nachlassgesuch von Alt Georg Nisi. 1 St., 1666. 3. Nachlassgesuch von Peter Höflinger von Backnang. 1 St., 1678
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 209 Bü 95
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 209 Oberrat: Kriminalakten
Oberrat: Kriminalakten >> 1.6. Backnang
1662, 1666, 1678
5 St.
Archivale
Gelegentlich des letzteren Falls machte der Oberrat in einem Anbringen vom 30. März 1678 den Antrag, das vermöge Vogteilagerbuchs bestehende Herkommen, nach welchem jede Mannsperson das ganze Jahr hindurch, die vom Dienstag Mittags 12 Uhr bis Mittwoch Mittag 12 Uhr frevelt, in eine Strafe von 13 fl. 75 verfällt, als irrationabel aufzuheben was auch vi. decr. Sri. Vom 24 Apr. 1678 genehmigt wurde.
Höflinger, Peter
Nisi, Georg
Strobel, Christian
Backnang WN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ