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Korrespondenz des Generalgouverneurs Baron Nils Gyllenstierna
mit der Kammerrevision in Stockholm
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Enthält: Korrespondenz vom 30. April bis 14. August 1702 und vom 23. September 1705 bis 20. Oktober 1707 (schwed./dt., teils mit Verzeichnis, mit Anlagen), u.a. zu folgenden Inhalten: zur Reise des Proviantmeisters Mathias Kettelson nach Stockholm wegen rechtlicher Verantwortung und deren Verzögerung (1702/06); zur Prüfung einer vom verstorbenen Kanzler Joachim Christiani von Ehrenburg 1682 erhaltenen Gage für die Justizdirektion (1705); zur Aushändigung einer Observation von einer Adelsbewilligung an den verstorbenen Präsidenten Marten Blixencrona und deren Kosten an die Witwe des Brigadiers Magnus Blixencrona, Johanna Henriette Elisabeth von Graffenthal, in Stade (1707)
Verzeichnung
Index-Gruppe: frei: GND:102532001:Gyllenstierna, Nils
Gyllenstierna, Nils Baron, Generalgouverneur, Korrespondenz Kettelson, Mathias, Proviantmeister Ehrenburg, Joachim Christiani von, Kanzler Blixencrona, Marten, Präsident Blixencrona, Magnus, Brigadier, Tönning Graffenthal, Johanna Henriette Elisabeth von, verh. Blixencrona
Korrespondenz, Gyllenstierna, Nils Baron Kammerrevision, Stockholm Justizdirektion, Bremen-Verden Adelsbewilligung, Blixencrona, Marten, Präsident
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.