Prälat und Konventualen des Klosters Wadgassen gegen Charlotte Amalie Fürstin zu Nassau-Usingen, Usingen
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1, 2020
1 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> 1 Nassauische Akten >> 1.1 Prozessakten
(1608-) 1732-1733 (-1755)
Enthält: Quad. 7: Vergleich (1697)
Enthält: Quad. 11, 12, 18, 20: Auszüge Wadgassener Propsteirechnung (ab 1608)
Enthält: Quad. 11, 12, 18, 20: Auszüge Wadgassener Propsteirechnung (ab 1608)
Zivilprozessakte
Weitere Angaben (Prozessakte): Sachverhalt: Anspruch auf Aufhebung des zwischen den Klägern und Ludwig Kraft Graf zu Nassau-Saarbrücken im Jahre 1697 abgeschlossenen Vergleichs, demzufolge die Kläger 1/3 ihrer Zehnten zu Ensheim und Eschringen zur Versorgung des dortigen evangelischen Pfarrers abzutreten hatten, da gemäß [1] IPM [der auf Art. V § 47 IPO verweist] am Stichtag [1.1.1624] der Pfarrer zu Ensheim und Eschringen katholischer Konfession war und dies sich erst im Jahre 1630 geändert habe, mithin die fraglichen Zehnten gemäß [1] IPM den Klägern zustehen, wohingegen die Beklagten einwendet, dass Ensheim und Eschringen bereits seit dem 16. Jahrhundert ununterbrochen von den evangelischen Pfarrern zu Ommersheim betreut worden waren, Anspruch auf Abtretung der strittigen Zehnten, Anspruch auf Restitution der seit 1697 gezogenen Zehntfrüchte und auf Ersatz der Kosten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:07 MESZ