Klewi(t)z, Wilhelm Anton von (Bestand)
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VI. HA, Nl Klewitz, W. A. v.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Staats- bzw. Kommunal-Beamte und -Bediente >> Minister (-präsidenten) >> Finanzen
Laufzeit: 1794 - 1822
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1760 - 1838
Wilhelm Anton von Klewitz (Klewiz), geboren am 1. August 1760 in Magdeburg studierte an den Universitäten Halle / Saale und Göttingen Rechtswissenschaften und begann im Jahr 1783 seine Referendarzeit an der Kriegs- und Domänenkammer Magdeburg.
Als Geheimer Oberfinanzrat war Klewitz ab 1793 mit der rechtlichen und verwaltungstechnischen Eingliederung ehemals polnischer Gebiete (Südpreußen) betraut.
1807 wurde ihm das Präsidium der Kombinierten Immediatkommission für Geldoperationen und Armenpflege in Königsberg übertragen. Drei Jahre später, 1810, entwarf er gemeinsam mit Theodor von Schön die Verordnung über die veränderte Staatsverfassung aller obersten Staatsbehörden.
Im Jahr 1817 wurde von Klewitz zum Finanzminister ernannt. In den Jahren 1825 bis 1837 war er Oberpräsident der Provinz Sachsen in Magdeburg.
Wilhelm Anton von Klewitz war verheiratet mit Caroline Henriette Augusta Rumpff (1775-1832) und hatte zwei Kinder, Caroline Wilhelmine verh. von Seydewitz (1795-1823) und Carl Wilhelm (1800-1841).
Er starb am 26. Juli 1838 in Magdeburg.
Der hier vorliegende kleine Nachlass kam wahrscheinlich in drei Etappen an das Archiv, von denen allerdings nur die letzte zeitlich feststeht. Während das GStA PK die hier als Nrn. 47 bis 58 aufgeführten Bände im Jahr 2008 käuflich von Nachfahren des Politikers erwerben konnte, gelangten die Nrn. 1-30 (ehemals Nr. 25 Bd. IV) zuerst und wohl schon recht früh an das Archiv, eine zweite Übernahme (jetzt Nr. 31-46) betrifft den Schulamtskandidaten Ludwig Nitzsche. Beide Teile sind im alten handschriftlich vorliegenden Findbuch verzeichnet, jedoch unterscheiden sich Schrift, Titelaufnahme und Signaturenschema erheblich voneinander.
Inhaltlich handelt es sich in erster Linie um Handakten des Juristen von Klewitz, auch feierliche Gratulationen zu seinem 50jährigen Dienstjubiläum im Jahr 1833. Nur ganz wenige Stücke haben rein privaten, familiären Charakter.
Überlieferung aus der Zeit von Klewitz als Oberpräsident der Provinz Sachsen befindet sich im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
(November 2012)
Eine weitere Übernahme aus Familienbesitz geschah im Jahr 2016 (Nr. 60-85, Akz. 10/2016). Von den gebildeten 26 VEbetrifft das meister Schriftgut Vor- bzw. Nachfahren Wilhelm Anton von Klewitz', nur sieben ihn selbst. Die Akten wurden daher zumeist im Klassifikationspunkt Familie eingeordnet.
Letzte verzeichnete Nr. :
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Wilhelm Anton von Klewitz, Nr. .
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA Nl W.A. von Klewitz, Nr. .
Berlin, im Juni 2016
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Klewitz, W. A. v.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1760 - 1838
Wilhelm Anton von Klewitz (Klewiz), geboren am 1. August 1760 in Magdeburg studierte an den Universitäten Halle / Saale und Göttingen Rechtswissenschaften und begann im Jahr 1783 seine Referendarzeit an der Kriegs- und Domänenkammer Magdeburg.
Als Geheimer Oberfinanzrat war Klewitz ab 1793 mit der rechtlichen und verwaltungstechnischen Eingliederung ehemals polnischer Gebiete (Südpreußen) betraut.
1807 wurde ihm das Präsidium der Kombinierten Immediatkommission für Geldoperationen und Armenpflege in Königsberg übertragen. Drei Jahre später, 1810, entwarf er gemeinsam mit Theodor von Schön die Verordnung über die veränderte Staatsverfassung aller obersten Staatsbehörden.
Im Jahr 1817 wurde von Klewitz zum Finanzminister ernannt. In den Jahren 1825 bis 1837 war er Oberpräsident der Provinz Sachsen in Magdeburg.
Wilhelm Anton von Klewitz war verheiratet mit Caroline Henriette Augusta Rumpff (1775-1832) und hatte zwei Kinder, Caroline Wilhelmine verh. von Seydewitz (1795-1823) und Carl Wilhelm (1800-1841).
Er starb am 26. Juli 1838 in Magdeburg.
Der hier vorliegende kleine Nachlass kam wahrscheinlich in drei Etappen an das Archiv, von denen allerdings nur die letzte zeitlich feststeht. Während das GStA PK die hier als Nrn. 47 bis 58 aufgeführten Bände im Jahr 2008 käuflich von Nachfahren des Politikers erwerben konnte, gelangten die Nrn. 1-30 (ehemals Nr. 25 Bd. IV) zuerst und wohl schon recht früh an das Archiv, eine zweite Übernahme (jetzt Nr. 31-46) betrifft den Schulamtskandidaten Ludwig Nitzsche. Beide Teile sind im alten handschriftlich vorliegenden Findbuch verzeichnet, jedoch unterscheiden sich Schrift, Titelaufnahme und Signaturenschema erheblich voneinander.
Inhaltlich handelt es sich in erster Linie um Handakten des Juristen von Klewitz, auch feierliche Gratulationen zu seinem 50jährigen Dienstjubiläum im Jahr 1833. Nur ganz wenige Stücke haben rein privaten, familiären Charakter.
Überlieferung aus der Zeit von Klewitz als Oberpräsident der Provinz Sachsen befindet sich im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt in Magdeburg.
(November 2012)
Eine weitere Übernahme aus Familienbesitz geschah im Jahr 2016 (Nr. 60-85, Akz. 10/2016). Von den gebildeten 26 VEbetrifft das meister Schriftgut Vor- bzw. Nachfahren Wilhelm Anton von Klewitz', nur sieben ihn selbst. Die Akten wurden daher zumeist im Klassifikationspunkt Familie eingeordnet.
Letzte verzeichnete Nr. :
Der Nachlass ist zu zitieren:
GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Wilhelm Anton von Klewitz, Nr. .
Der Nachlass ist zu bestellen:
VI. HA Nl W.A. von Klewitz, Nr. .
Berlin, im Juni 2016
Dr. Schnelling-Reinicke
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Klewitz, W. A. v.
Umfang: 1,4 lfm (84 VE); Angaben zum Umfang: 1,4 lfm (84 VE)
Bestand
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
19.08.2025, 12:19 PM CEST
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- Finanzen (Archival tectonics)
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