Bestallung des Wolfgang Friedrich Schmid als Pfarrer in Artelshofen und Alfalter, samt den damit entstandenen Streitigkeiten mit dem Landpflegamt
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E 49/II Nr. 983
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
1750
Enthält:
1750 Februar: Bewerbungsschreiben - meist lateinisch - für die freigewordene Pfarrstelle Artelshofen/Alfalter der folgenden Kandidaten, Adressat: Hier. Wilh. Ebner:
Johann Carl Fleischmann, Andreas Würfel - dazu Empfehlungsschreiben von Johann Mayer, Senior bei St. Lorenz, und Professor Schwarz, Altdorf -, Wolfgang Friedrich Schmid, Sebastian Gottfried Caspar Mitmeyer - dabei Empfehlungsschreiben von Dr. Johannes Balthasar Bernhold, Altdorf -, Johannes Liedel, Georg Andreas Winter, Johann Thomas Bürger, Andreas Streicher, Sigmund Jacob Deuerlein, Tobias Nadler - dazu Empfehlungsschreiben von Joachim Sigmund Grundherr, Reicheneck. Nadler war Informator der Kinder Grundherrs.
1750: Februar 16: Anzeige des C(hristoph) G(ottlieb) Nuhann an den Vordersten Landpfleger: Herr Ebner ist krank, kann daher nicht auf das Rathaus kommen. Die freie Pfarrstelle wird gemäß des Reverses des Lazarus Holzschuher von 1576 durch Wolfgang Friedrich Schmid versehen. Dazu alte Nr. 26: Examen Schmids von 1744, wodurch er bei den Zirkelpredigern aufgenommen wurde.
In der Folgezeit kommt es zu den üblichen Differenzen: Pflegamt Hersbruck schickt einen eigenen Vertreter nach Alfalter. Weiterhin streitet das Scholarchat mit dem Landpflegamt wegen der Frage des Patronats bezüglich Alfalter. Ratsverlässe, Pro Memoria, Gutachten etc. werden gewechselt. Berichte des Pfarrers Schmid über Behinderungen in Alfalter.
1750 Mai 3: Gesiegelter Bestallungsbrief Schmids (Konditionen wie Nr. 977)
1750 Juni 14: Protokoll über die Amtseinführung Schmids in Artelshofen.
Undatiert: Proclama. Herr Ebner ist wegen Amtsgeschäften an der persönlichen Amteinführung des Pfarrers verhindert. Alle Amtshandlungen des Pfarrers sind aber gleichwohl gültig.
1750 Februar: Bewerbungsschreiben - meist lateinisch - für die freigewordene Pfarrstelle Artelshofen/Alfalter der folgenden Kandidaten, Adressat: Hier. Wilh. Ebner:
Johann Carl Fleischmann, Andreas Würfel - dazu Empfehlungsschreiben von Johann Mayer, Senior bei St. Lorenz, und Professor Schwarz, Altdorf -, Wolfgang Friedrich Schmid, Sebastian Gottfried Caspar Mitmeyer - dabei Empfehlungsschreiben von Dr. Johannes Balthasar Bernhold, Altdorf -, Johannes Liedel, Georg Andreas Winter, Johann Thomas Bürger, Andreas Streicher, Sigmund Jacob Deuerlein, Tobias Nadler - dazu Empfehlungsschreiben von Joachim Sigmund Grundherr, Reicheneck. Nadler war Informator der Kinder Grundherrs.
1750: Februar 16: Anzeige des C(hristoph) G(ottlieb) Nuhann an den Vordersten Landpfleger: Herr Ebner ist krank, kann daher nicht auf das Rathaus kommen. Die freie Pfarrstelle wird gemäß des Reverses des Lazarus Holzschuher von 1576 durch Wolfgang Friedrich Schmid versehen. Dazu alte Nr. 26: Examen Schmids von 1744, wodurch er bei den Zirkelpredigern aufgenommen wurde.
In der Folgezeit kommt es zu den üblichen Differenzen: Pflegamt Hersbruck schickt einen eigenen Vertreter nach Alfalter. Weiterhin streitet das Scholarchat mit dem Landpflegamt wegen der Frage des Patronats bezüglich Alfalter. Ratsverlässe, Pro Memoria, Gutachten etc. werden gewechselt. Berichte des Pfarrers Schmid über Behinderungen in Alfalter.
1750 Mai 3: Gesiegelter Bestallungsbrief Schmids (Konditionen wie Nr. 977)
1750 Juni 14: Protokoll über die Amtseinführung Schmids in Artelshofen.
Undatiert: Proclama. Herr Ebner ist wegen Amtsgeschäften an der persönlichen Amteinführung des Pfarrers verhindert. Alle Amtshandlungen des Pfarrers sind aber gleichwohl gültig.
Archivale
Indexbegriff Person: Bernhold, Johann Balthasar Dr.
Indexbegriff Person: Bürger, Johann Thomas
Indexbegriff Person: Deuerlein, Sigmund Jacob
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Fleischmann, Johann Carl
Indexbegriff Person: Grundherr, Joachim Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Lazarus
Indexbegriff Person: Liedel, Johannes
Indexbegriff Person: Mayer, Johann
Indexbegriff Person: Mitmeyer, Sebastian Gottfried Caspar
Indexbegriff Person: Nadler, Tobias
Indexbegriff Person: Nuhann, Christoph Gottlieb
Indexbegriff Person: Schmid, Wolfgang Friedrich
Indexbegriff Person: Schwarz, N
Indexbegriff Person: Streicher, Andreas
Indexbegriff Person: Winter, Georg Andreas
Indexbegriff Person: Würfel, Andreas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Indexbegriff Person: Bürger, Johann Thomas
Indexbegriff Person: Deuerlein, Sigmund Jacob
Indexbegriff Person: Ebner, Hieronimus Wilhelm
Indexbegriff Person: Fleischmann, Johann Carl
Indexbegriff Person: Grundherr, Joachim Sigmund
Indexbegriff Person: Holzschuher, Lazarus
Indexbegriff Person: Liedel, Johannes
Indexbegriff Person: Mayer, Johann
Indexbegriff Person: Mitmeyer, Sebastian Gottfried Caspar
Indexbegriff Person: Nadler, Tobias
Indexbegriff Person: Nuhann, Christoph Gottlieb
Indexbegriff Person: Schmid, Wolfgang Friedrich
Indexbegriff Person: Schwarz, N
Indexbegriff Person: Streicher, Andreas
Indexbegriff Person: Winter, Georg Andreas
Indexbegriff Person: Würfel, Andreas
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Kirchengerechtigkeit
Alfalter, Kirche
Altdorf
Artelshofen, Kirche
Reicheneck
St. Lorenz
Bestallung
Pfarrer, Alfalter
Pfarrer, Artelshofen
Bewerbung
Latein
Empfehlungsschreiben
Senior, St. Lorenz
Professor, Altdorf
Informator
Hauslehrer
Krankheit
Pfarrverweser
Landpfleger, vord.
Landpflegamt
Examen
Zirkelprediger
Streitfall
Patronatsrecht
Ratsverlass
Gutachten
Promemoria
Behinderungen
Bestallungsbrief
Protokoll
Proklamation
Amtseinführung
Amtsgeschäfte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.05.20252025, 01:25 MESZ