Kläger: Hans Behn (der Jüngere), Kaufmann und Bürger zu Hamburg, dann zu Altona, und seine Bürgen Johann Friedrichs und Dr. Gottfried Martini, namens der Witwe Anna Behn in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Leonhard Arensburg, schwedischer Münzmeister in Stettin (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis secundae; Zahlungsverpflichtung der Bürgen in Hamburg für einen Altonaer Bürger bei schwebendem Prozess vor dem Altonaer Ober-Appellations-Gericht in einem auch bei Hamburger Gerichten anhängigen Streit um eine Forderung des Beklagten über 1500 Reichstaler
Vollständigen Titel anzeigen
Kläger: Hans Behn (der Jüngere), Kaufmann und Bürger zu Hamburg, dann zu Altona, und seine Bürgen Johann Friedrichs und Dr. Gottfried Martini, namens der Witwe Anna Behn in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Johann Leonhard Arensburg, schwedischer Münzmeister in Stettin (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis secundae; Zahlungsverpflichtung der Bürgen in Hamburg für einen Altonaer Bürger bei schwebendem Prozess vor dem Altonaer Ober-Appellations-Gericht in einem auch bei Hamburger Gerichten anhängigen Streit um eine Forderung des Beklagten über 1500 Reichstaler
211-2_B 33
B 2265
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1690-1716
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Friedrich Henrich von Gülich (1695), Dr. Johann Ulrich von Gülich (1716). Beklagter: Dr. Georg Friedrich Müeg (1695), Dr. Cornelius Lindheimer (1711).- Instanzen: 1. Obergericht 1694-1695. 2. Reichskammergericht 1695-1712 (1695-1716).- Darin: Quittungen über Unkosten beim Versetzen und Einlösen von Silber durch die Firma Lüders & Behn; Wechselproteste von 1690; Zeugenaussagen des Fetthändlers Joachim Kemmer über ein Wechselgeschäft 1695; Rechnungen über zwei Warensendungn (Lebensmittel u.a.) von 1691 und 1692.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11045 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ