Erzbischof Rocherus von Magdeburg bestätigt, dass, nachdem zwischen dem Propst Othelric und den Kanonikern zu Enger [Angarien] wegen der Verteilung der Präbenden und vorzüglich wegen der Einkünfte eines Hofes in dem Gau Heildagesheos, welcher von dem Erzbischof Hartwig der Kirche zu Enger [Angarien] gegeben wurde, Streit entstanden war; so wurde derselbe durch den Erzbischof vermittelt, und dabei bestimmt, was jeder Teil von verschiedenen Gütern beziehen soll.
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Erzbischof Rocherus von Magdeburg bestätigt, dass, nachdem zwischen dem Propst Othelric und den Kanonikern zu Enger [Angarien] wegen der Verteilung der Präbenden und vorzüglich wegen der Einkünfte eines Hofes in dem Gau Heildagesheos, welcher von dem Erzbischof Hartwig der Kirche zu Enger [Angarien] gegeben wurde, Streit entstanden war; so wurde derselbe durch den Erzbischof vermittelt, und dabei bestimmt, was jeder Teil von verschiedenen Gütern beziehen soll.
C 152u, 4
C 152u Stift St. Johann und Dionys, Herford - Urkunden
Stift St. Johann und Dionys, Herford - Urkunden
1121
Pergament
Überlieferungsart: Original
Vermerke: Zeugen ohne Geschlechternamen
Vermerke: Zeugen ohne Geschlechternamen
Urkunde
Siegelführer: Erzbischof Rocherus von Magdeburg
Zu bestellen: PRU 55; Druck: WUB II 118b
Erzbischof Rocherus von Magdeburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:09 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.3. Westfälische Fürstabteien (C) (Tektonik)
- 1.3.2. Fürstabtei Herford (Tektonik)
- 1.3.2.2. Stifte und Klöster (Tektonik)
- Stift St. Johann und Dionys, Herford (Tektonik)
- Stift St. Johann und Dionys, Herford / Urkunden (Bestand)
Namensnennung 4.0 International