1.) Das von dem Sohn des verstorbenen fürstlich-sächsischen Rat und Hofmarschall Hans Berthold von Boyneburg, Hans Christian von Boyneburg, Ritter...
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Urk. 14, 13800
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Vultee, Nr. 1
A I u, von Vultee sub dato
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe K >> Kr-Ku >> Kröschel
1687 November 29
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: 1.) Das von dem Sohn des verstorbenen fürstlich-sächsischen Rat und Hofmarschall Hans Berthold von Boyneburg, Hans Christian von Boyneburg, Ritter, kurmainzischer Rat und Obermarschall, gekaufte Gut von vier Hufen und drei Hufen, genannt das Metschengut und Hübeners Hufen, im Amt Friedewald vor Dippach [Stadtteil von Werra-Suhl-Tal, Wartburgkr.] in der Widdershäuser Flurgemarkung zu Erblehen; 2.) die zinsfreie Schäferei zu Hausbreitenbach [Stadtteil von Werra-Suhl-Tal, Wartburgkr.] zu Erblehen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Knobel
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich Knobel
Belehnte/r: Anna Katharina, Ehefrau des Lic. Heinrich Ludwig Rödiger, Anna Maria, Ehefrau des Heinrich Knobel, Töchter des verstorbenen Christoph Heinrich Kröschel, dann für Ernestine Charlotte, Anna Gertrud, Elisabeth, Anna Margarethe und Sophie Kröschel, deren Vormünder NN von Boyneburg, und weitere namentlich genannte Personen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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