Obligation und Hypothekeneintragungen zu Lasten Paul Abbelen
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A III 185 Familienarchiv Küsters
Familienarchiv Küsters >> Schuldverschreibungen
1831, 1841
Enthält: Ausfertigung einer Schuldverschreibung für die Geschwister Gotzen vom 13.04.1831 Beteiligte sind Paul Abbelen, Ackersmann, wohnhaft auf dem Bistard zu Dülken, Johann Christian Schmitz, Rentner, wohnhaft zu Willich und Johann Wilhelm Nellen, Kleinhändler wohnhaft zu Dilkrath Amern St. Georg. Paul Abbelen hat von der Ackersfrau Elisabeth Bongartz, Wittwe von Peter Gotzen, wohnaft in Kaldenkirchen durch dritte Hand am 11.04.1831 ein Darlehn in bar erhalten in Höhe von 230 Taler 23 Silbergroschen preußisch Courant. Dieses Geld gehört eigentlich ihren noch minderjährigen Kindern Mathias, Wilhelm, Leonard, Barbara und Anna Catharina Gotzen. Paul Abbelen legt sodann die Hauptausfertigung einer Obligation vom 11.01.1821 vor, derzufolge er dem Franz Dorenpesch eine Summe von 150 Reichstaler clevisch schuldet. Diese Schuld wurde mittlerweile an Johan Christian Schmitz vererbert. Vor dem Notar und im Beisein der Zeugen zahlt Abbelen dem Schmitz die genannten 150 Taler. Zur Sicherheit nimmt Abbelen eine Hypothek auf insgesamt 6 Immobilien auf. Zusätzlich bürgt Johann Wilhelm Nellen für Paul Abbelen. Zeugen sind Lambert Thum, Schuster und Lucas Henscheit, Faßbinder, Notar ist Hermann Hoogen, Dülken Ausfertigung der Übertragung der Schuldverschreibung am 10.11.1831 für die Kirchenverwaltung zu Hardt Elisabeth Bongartz, Witwe von Peter Gotzen, Ackersfrau zu Kaldenkirchen, in ihrer Eigenschaft als Hauptvormund ihrer noch minderjährigen Kinder Wilhelm, Leonard, Barbara und Anna Catharina Gotzen, überträgt die Schuld- und Pfandverschreibung vom 11.04.1821 in Höhe von 230 Taler 23 Silbergroschen preußisch Courant mit Zinsen und Hypothekeneintragungen zu Lasten von Paul Abbelen an die Kirche zu Mönchengladbach-Hardt, vertreten durch den Rendanten Reiner Kirchhofer, Ackersmann zu Hardt und erhält dafür den Betrag in bar ausbezahlt. Die Übertragung wird vom anwesenden Paul Abbelen akzeptiert; Zeugen sind Paul Heinrich Bahnen, Schuster und Anton Henscheit, Faßbinder, Notar ist Hermann Hoogen, Dülken Hypothekeneintragungsgesuch des Paul Abbelen, Hypotheken eingetragen in das Hypothekenregister zu Krefeld am 22.04.1831 Hypothekeneintragung in das Register Krefeld am 12.06.1841 Alle vier Dokumente sind mit Faden aneinandergeheftet und mit Oblatensiegel versehen.
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Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:15 MEZ