Nachlass Prof. Dr. Ludwig Berg (Bestand)
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Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen (Archivtektonik) >> 11 Nachlässe >> 11.04 Priester
1870 - 1936
Kurzbiographie: - 07.12.1874: geboren in Saarbrücken - 1894: Abitur in Bad Münstereifel - 1894-1898: Studium in Bonn und Köln - 15.08.1898: Priesterweihe in Köln - 26.08.1898: Kaplan in Eschweiler St. Peter und Paul - 10.09.1902: Religionslehrer in Aachen, Oberrealschule - 1905-1920: Präses in der Aachener Dienstboten-Kongregation - 1914: Feldgeistlicher - 1915-1918: Feldgeistlicher Großes Hauptquartier - 1918: Studienrat und Professor in Aachen, Hindenburgschule (Religion, Erdkunde, Geschichte) - Schriftführer Aachener katholische Akademiker-Vereinigung - Generalsekretär Franciscus-Xaverius-Verein an Lehranstalten Deutschlands - 10.11.1924-1927: Seelsorger für Russen in Berlin - 23.07.1934: Geistlicher Rat - 01.04.1935: im Ruhestand (Aachen) - 01.12.1936: Ehebandverteidiger - 22.04.1938: Rektor in Aachen, Marienheim Pfarre Hl. Kreuz - April 1938: Päpstlicher Ehrenkämmerer - 06.01.1939: gestorben in Euskirchen Inhalt: v. a. - Wirken im Ersten Weltkrieg Siehe auch die Bestände Autographen sowie Projekt "Pro Fide et Patria. Die Kriegstagebücher von Ludwig Berg" Literatur: - Diener Jesu Christi. Die verstorbenen Bischöfe, Priester und Diakone des Bistums Aachen 1930-2010, bearbeitet von Herbert Arens (Veröffentlichungen des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen Bd. 39), 2. Auflage, Aachen 2011, S. 24. - "Pro Fide et Patria!". Die Kriegstagebücher von Ludwig Berg 1914/19. Katholischer Feldgeistlicher im Großen Hauptquartier Kaiser Wilhelms II., eingeleitet und hrsg. v. Frank Betker und Almut Kriele i. A. des Bischöflichen Diözesanarchivs Aachen, mit einer Einführung von Gerd Krumeich, Köln, Weimar, Wien 1998.
46 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ