Gutshaus Linstow (9 km O von Krakow / am See)
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N20-1494
N 20 Guts- und Herrenhäuser in Mecklenburg-Vorpommern
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Mai 2016
Enthält u.a.: Gutshaus Linstow (9 km O von Krakow / am See) Das Gutshaus ist ein eingeschossiger, 11-achsiger, roter Ziegelbau mit Mansarddach, von 6 Schleppgauben an beiden Fronten besetzt. Der Mittelrisalit ist zweigeschossig, dreiachsig mit Dreiecksgiebel und Luken. Zum Mitteleingang führt eine kurze Treppe mit Podest. Das Gutshaus steht auf Feldsteinfundament und ist halbseitig unterkellert. Die Rechteckfenster sind gerade verdacht, nur im Obergeschoss des Risaliten haben sie eine Vorhangverdachung. Unter den Traufen verläuft ein Zahnblockfries. Beidseitig gibt es Seiteneingänge. Der hintere Teil mit abgerissener Veranda wurde baulich verändert. Der Park ist stark verwildert. Es gibt dort mehrere alte Koniferen und er wird von der Nebel durchflossen. Vor dem Gutshaus ist ein Rondell mit zweiseitiger Zufahrt. Im Umfeld steht noch ein verfallendes Stallgebäude. Das Gutshaus steht am Standort einer ehemaligen, mittelelterlichen Burganlage. Es wurde 1863 errichtet. Die früher hier ansässige Familie von Linstow hatte auch das ehemalige Gut in Sophienhof bei Grabowhöfe in Besitz. Das dortige Gutshaus ist aber abgebrannt. zu Bild 2: veränderte Gartenfront des Gutshauses zu Bild 3: verfallende Stallung
Dr. Helmut Stiehler
Akten
Veröffentlichungs- und Nutzungsrecht: Die Veröffentlichungs- und Nutzungsrechte wurden dem Kreisarchiv übertragen.
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Fotograf: Dr. Helmut Stiehler
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ