1538 Urgichten, Berichte und Befehle, betreffend zwei gefangene Mordbrenner, die zu Dornstetten eingekommen sind und gerichtet wurden, Hans Walther von Langenalb und Wolf Grech zu Neusatz (Nisatz). Sie bekannten, daß sie vom Amtmann des Herrn von Geroldseck Geld empfangen hatten, um Sulz zu verbrennen, und daß der von Geroldseck Herzog Ulrich niederwerfen wollte. Des weiteren Jacob Schumacher, genannt Karr Jecklin, von Gönningen bei Reutlingen und Jacob Föß von Renchen betreffend, die zu Sulz als Mordbrenner gefangen wurden und erst nach peinlicher Befragung bekannten, aber folgend widerriefen und ausgelassen wurden. Nr. 1 bis 28. 1538 Handlungen betreffend Conrad Rot und Anton Hiltprand, zwei Schafknechte von Kemnat, die wegen falscher Kundschaft zu Stuttgart vor das peinliche Gericht gestellt worden waren, aber mit einer geringen (schlechten) Strafe davonkamen, weswegen sich der Vogt beklagt. Nr. 1 bis 6.
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1538 Urgichten, Berichte und Befehle, betreffend zwei gefangene Mordbrenner, die zu Dornstetten eingekommen sind und gerichtet wurden, Hans Walther von Langenalb und Wolf Grech zu Neusatz (Nisatz). Sie bekannten, daß sie vom Amtmann des Herrn von Geroldseck Geld empfangen hatten, um Sulz zu verbrennen, und daß der von Geroldseck Herzog Ulrich niederwerfen wollte. Des weiteren Jacob Schumacher, genannt Karr Jecklin, von Gönningen bei Reutlingen und Jacob Föß von Renchen betreffend, die zu Sulz als Mordbrenner gefangen wurden und erst nach peinlicher Befragung bekannten, aber folgend widerriefen und ausgelassen wurden. Nr. 1 bis 28. 1538 Handlungen betreffend Conrad Rot und Anton Hiltprand, zwei Schafknechte von Kemnat, die wegen falscher Kundschaft zu Stuttgart vor das peinliche Gericht gestellt worden waren, aber mit einer geringen (schlechten) Strafe davonkamen, weswegen sich der Vogt beklagt. Nr. 1 bis 6.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 43 Bü 15
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 43 Urgichten und Malefizakten
Urgichten und Malefizakten >> Akten
1538
Archivale
Föß, Jacob
Grech, Wolf
Hiltprand, Anton
Rot, Conrad
Schumacher, Jacob, gen. Karr Jecklin
Walther, Hans
Dornstetten FDS
Geroldseck : Seelbach OG
Gönningen : Reutlingen RT
Kemnat : Ostfildern ES
Langenalb : Straubenhardt PF
Neusatz : Bühl RA
Renchen OG
Stuttgart S
Sulz : Lahr/Schwarzwald OG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ