Hauptfürsorgestelle Detmold (Bestand)
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L 80.12
Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik) >> 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe >> 1.1. Land Lippe (bis 1947) >> 1.1.2. Verwaltung, Justiz >> 1.1.2.3. Sozial- und Gesundheitswesen
1914-1953
Organisation und Verwaltung, Statistiken 1919-1953 (11); Heime 1935-1948 (2); Fürsorgefälle, Spenden und Stiftungen 1914-1949 (17).
Bestandsgeschichte: Als selbständige Abteilung des Landesamtes für Volkswohlfahrt und Volksgesundheit 1920 gebildet in Personalunion mit dem Medizinalreferenten der Regierung bzw. später dem Leiter der Abteilung I der Regierung; von 1920-1926 ein eigener Geschäftsführer; Übergang der Befugnisse 1953 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Form und Inhalt: Vorbemerkung
Der Bestand L 80.12 (früher: L 80 I c HF) beinhaltet Organisation und Verwaltung der Hauptfürsorgestelle Detmold sowie Fürsorgefälle aus der Zeit von 1919 bis 1953.
Der Bestand hat 29 Verzeichnungseineiten. Darin befindet sich auch eine Kartei der männlichen und weiblichen Fürsorgezöglinge, die den Zeitraum 1924 bis 1953 abdeckt. Der inhaltliche Schwerpunkt des Bestands liegt in statistischer Erfassung der Fürsorgeberechtigten sowie den Formen der finanziellen Zuwendung.
Die Hauptfürsorgestelle Detmold wurde 1920 als selbständige Abteilung des Landesamtes für Volkswohlfahrt und Volksgesundheit gebildet. Geleitet wurde die Hauptfürsorgestelle in Personalunion vom Medizinalreferenten der Regierung, später dem Leiter der Abteilung I der Regierung. 1920-1926 hatte die Hauptfürsorgestelle einen eigenen Geschäftsführer. 1953 gingen die Befugnisse an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe über.
Die Hauptfürsorgestelle Detmold ist im Kontext des lippischen Medizinalwesens (Bestand L 80 I c [jetzt: L 80.11] des NW Staatsarchivs Detmold) zu sehen und bildete innerhalb dieser Behörden eine eigene Verwaltungseinheit. Der Folgebestand 613 befindet sich gemäß der 1953 geänderten Zuständigkeit im Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
In den Beständen des Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchivs Düsseldorf wie in denen des Staatsarchivs Münster sind umfangreiche Aktenbestände von Paralleldienststellen wie den dort angesiedelten Hauptfürsorgestellen überliefert.
Der Bestand, zu dem ein Behörden-Aktenverzeichnis existiert, das über die vom NW Staatsarchiv Detmold übernommenen Akten hinausgeht, wurde im Oktober 2002 von Staatsarchivreferendarin Julia Lederle verzeichnet und mit vorstehender Einleitung versehen. Die Aktentitelaufnahme erfolgte am Ende des Ausbildungsabschnitts in Detmold mit dem Programm MIDOSA; ein Ausdruck kam nicht zustande.
Leider blieben von der MIDOSA-Verzeichnung nur die beiden Text-Dateien erhalten; die zur Erstellung des Findbuchs erforderliche Klassifikationsdatei musste daher rekonstruiert und nachträglich zugeordnet werden. Der Sachindex wurde aufgelöst und die Begriffe soweit möglich dem Ortsindex oder dem Personenindex zugewiesen. Auch wurden die notwendigen Konkordanzen erstellt
Detmold, Oktober 2005
Schwinger
Das Midosa-Findbuch wurde im Oktober 2007 nach VERA konvertiert.
Gahde
Bestandsgeschichte: Als selbständige Abteilung des Landesamtes für Volkswohlfahrt und Volksgesundheit 1920 gebildet in Personalunion mit dem Medizinalreferenten der Regierung bzw. später dem Leiter der Abteilung I der Regierung; von 1920-1926 ein eigener Geschäftsführer; Übergang der Befugnisse 1953 an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Form und Inhalt: Vorbemerkung
Der Bestand L 80.12 (früher: L 80 I c HF) beinhaltet Organisation und Verwaltung der Hauptfürsorgestelle Detmold sowie Fürsorgefälle aus der Zeit von 1919 bis 1953.
Der Bestand hat 29 Verzeichnungseineiten. Darin befindet sich auch eine Kartei der männlichen und weiblichen Fürsorgezöglinge, die den Zeitraum 1924 bis 1953 abdeckt. Der inhaltliche Schwerpunkt des Bestands liegt in statistischer Erfassung der Fürsorgeberechtigten sowie den Formen der finanziellen Zuwendung.
Die Hauptfürsorgestelle Detmold wurde 1920 als selbständige Abteilung des Landesamtes für Volkswohlfahrt und Volksgesundheit gebildet. Geleitet wurde die Hauptfürsorgestelle in Personalunion vom Medizinalreferenten der Regierung, später dem Leiter der Abteilung I der Regierung. 1920-1926 hatte die Hauptfürsorgestelle einen eigenen Geschäftsführer. 1953 gingen die Befugnisse an den Landschaftsverband Westfalen-Lippe über.
Die Hauptfürsorgestelle Detmold ist im Kontext des lippischen Medizinalwesens (Bestand L 80 I c [jetzt: L 80.11] des NW Staatsarchivs Detmold) zu sehen und bildete innerhalb dieser Behörden eine eigene Verwaltungseinheit. Der Folgebestand 613 befindet sich gemäß der 1953 geänderten Zuständigkeit im Archiv des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
In den Beständen des Nordrhein-Westfälischen Hauptstaatsarchivs Düsseldorf wie in denen des Staatsarchivs Münster sind umfangreiche Aktenbestände von Paralleldienststellen wie den dort angesiedelten Hauptfürsorgestellen überliefert.
Der Bestand, zu dem ein Behörden-Aktenverzeichnis existiert, das über die vom NW Staatsarchiv Detmold übernommenen Akten hinausgeht, wurde im Oktober 2002 von Staatsarchivreferendarin Julia Lederle verzeichnet und mit vorstehender Einleitung versehen. Die Aktentitelaufnahme erfolgte am Ende des Ausbildungsabschnitts in Detmold mit dem Programm MIDOSA; ein Ausdruck kam nicht zustande.
Leider blieben von der MIDOSA-Verzeichnung nur die beiden Text-Dateien erhalten; die zur Erstellung des Findbuchs erforderliche Klassifikationsdatei musste daher rekonstruiert und nachträglich zugeordnet werden. Der Sachindex wurde aufgelöst und die Begriffe soweit möglich dem Ortsindex oder dem Personenindex zugewiesen. Auch wurden die notwendigen Konkordanzen erstellt
Detmold, Oktober 2005
Schwinger
Das Midosa-Findbuch wurde im Oktober 2007 nach VERA konvertiert.
Gahde
9 Kartons = 30 Archivbände 1914-1953. - Findbuch: L 80.12; Kartei.
Bestand
German
Drake, Heinrich, Die lippische Landesverwaltung in der Nachkriegszeit, Detmold 1932, S. 246.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ
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