Stift St. Blasii in Braunschweig (Bestand)
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NLA WO, 11 Alt Blas
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.1 Fürstentümer Wolfenbüttel und Blankenburg (Alt) >> 3.1.4 Klöster, Stifte, Klostergerichte und Komtureien
1299-1813
Enthält: u.a. Reformation des Stifts, Verfassung, Stiftspräbenden, Propstei, Dekanat, Vikarien u. Kommenden; Rechnungen; Reliquienschatz, Bibliothek, Bausachen, Gottesdienstordnung, Testamente, Gerichtsbarkeit, Güterbesitz, Steuern, Verhältnis zur Landesherrschaft u. zur Stadt Brsg, Armen- u. Kollektenwesen.
Bestandsgeschichte: Bei der Neuordnung von 11 Alt Blas. zeigte es sich, dass der von Joh. Heinrich Meyne um 1760 unzureichend verzeichnete Bestand nicht das Aktenarchiv des Kanonikerstifts Sankt Blasii zu Braunschweig selbst, sondern im wesentlichen die Akten des Geheimen Rates betreffs das Stift Sankt Blasii zusammenfasste (vergleiche auch Beständeübersicht Teil I, Vorbemerkung zu 11 Alt!). Diese Akten wurden nunmehr neu verzeichnet und zu 2 Alt, Klostersachen, gebracht, nachdem die der Herkunft nach nicht dazugehörigen, meist von W. Ehlers nachträglich eingeschobenen Akten ausgesondert worden waren.
Die Masse des eigentlichen Aktenarchivs des Stifts Sankt Blasii war erst nach 1835 aus der Registratur der Herzoglichen Kammer ins Landeshauptarchiv gelangt und anschließend an den Aktenbestand des Meyneschen Findbuches gelagert worden. Versuche einer Verzeichnung blieben in den Anfängen stecken, so dass der Bestand praktisch ungeordnet und nicht benutzbar war. Nach der Neuordnung (1963) und der Ausscheidung vereinzelter Akten fremder Herkunft enthält der nunmehr neue Bestand 11 Alt Blas. alles, was - abgesehen von den Urkunden in den Abteilungen 7 und 7 a Urk und VII B Hs 128-244 a - von dem Archiv des Domstifts Sankt Blasii erhalten geblieben ist.
Von den Einteilungsschemata der Ordnungsversuche des 18. Jahrhunderts war keines brauchbar; doch sind die laufenden Nummern der Ordnung des Kanonikers von Hille und die Fachbezeichnungen der Ordnung des Kanonikers von Blücher, soweit vorhanden, jeweils in der rechten Spalte angegeben worden. Einzelne Akten der Abwicklungsbeamten nach Aufhebung des Stiftes 1810 folgenden Seiten wurden wegen des sachlichen Zusammenhangs im Bestand belassen.
Stand: März 1964
Inhalt:
Bestandsgeschichte: 01 Reformation des Stifts (siehe auch: Verhältnis zur Landesherrschaft und zur Stadt Braunschweig!) 1 - 19
02 Statuten und Verfassung des Stifts und deren Veränderungen 20 - 81
03 Die Stiftspräbenden im allgemeinen und der Präsentationsturnus der herzoglichen Linien (siehe auch bei den Kanonikaten und Vikarien!) 82 - 105
04 Die Stiftspropstei vor und nach der Vereinigung mit der Propstei Sankt Cyriaci 106 - 166
05 Das Dekanat 167 - 200
06 Das Vizedominat (siehe auch Archivsachen und Rechnungen!) 201 - 213
07 Die Scholasterei 214 - 217
08 Die Kanonikate 218 - 382
09 Die Vikariate und Kommenden 383 - 614
10 Die Stiftsprediger (vergleiche Nr. 409 und 456) 1291 - 1298
11 Die Stiftsoffizianten 615 - 620
12 Rechnungen:
Propstei 621 - 626
Vizedominat 627 - 643
Bursa dominorum 644 - 648
Vikariate 649 - 654
Officium armarii beziehungsweise Officium custodie (et S. Crucis) 655 - 665
Thesaurariat 666 - 667
Officium choralium 668 - 674
Memoriae benefactorum 675 - 682
Salve-Register 683 - 688
Präsenzgelder 689 - 694
Clavigerat 695 - 703
Sonstige Rechnungen 704 - 711
13 Reliquienschatz und Kirchengeräte - Fürstliche und andere Gräber in der Stiftskirche - Ausstattung der Stiftskirche - Kapitelsbibliothek 712 - 742
14 Bausachen - Orgel - Glocken 743 - 752
15 Gottesdienstordnung 753 - 766
16 Bittgottesdienste und Trauergeläute für fürstliche Personen 767 - 783
17 Archivsachen: Ordnung und Verzeichnung des Stiftsarchivs, Bestellung der Stiftsarchivare, Vikariatsarchiv, Fürstliches Gesamtarchiv 784 - 820
18 Testaments- und Nachlasssachen von Stiftsangehörigen 821 - 892
19 Deponierung fremder Dokumente und anderer Gegenstände beim Stiftskapitel 893 - 908
20 Freiwillige Gerichtsbarkeit, vornehmlich Deponierung und Publizierung von fremden Testamenten 909 - 949
21 Vormundschaftssachen 950 - 966
22 Güterbesitz des Kapitels:
a) Allgemein - b) Nach ABC 967 - 1056
Bestandsgeschichte: 23 Außenbesitz des Kapitels:
a) Salinenanteil in Lüneburg
b) Güter in Walle und Harxbüttel 1057 - 1094
24 Kapitalien und deren Verzinsung, Schuldverschreibungen 1095 - 1124
25 Steuern und Abgaben 1125 - 1171
26 Verhältnis zur Landesherrschaft (außer Präsentationen 1172 - 1192
27 Verhältnis zur Stadt Braunschweig, insbesondere die Jurisdiktionsstreitigkeiten 1193 - 1231
28 Verhältnis zur Landschaft 1232 - 1241
29 Kommissionssachen - Korntaxe 1242 - 1248
30 Armen- und Kollektenwesen 1249 - 1267
31 Gertrudenkaland - Beginenhaus Sankt Annen 1268 - 1278
32 Varia 1279 - 1289
33 Letzte laufende Nummer: 1299
Namen- und Sachweiser 164 - 189
Dieses Findbuch wurde im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfg.de/lis) digitalisiert (Mai 2010).
Bearbeiter: Dr. Goetting (1964)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestandsgeschichte: Bei der Neuordnung von 11 Alt Blas. zeigte es sich, dass der von Joh. Heinrich Meyne um 1760 unzureichend verzeichnete Bestand nicht das Aktenarchiv des Kanonikerstifts Sankt Blasii zu Braunschweig selbst, sondern im wesentlichen die Akten des Geheimen Rates betreffs das Stift Sankt Blasii zusammenfasste (vergleiche auch Beständeübersicht Teil I, Vorbemerkung zu 11 Alt!). Diese Akten wurden nunmehr neu verzeichnet und zu 2 Alt, Klostersachen, gebracht, nachdem die der Herkunft nach nicht dazugehörigen, meist von W. Ehlers nachträglich eingeschobenen Akten ausgesondert worden waren.
Die Masse des eigentlichen Aktenarchivs des Stifts Sankt Blasii war erst nach 1835 aus der Registratur der Herzoglichen Kammer ins Landeshauptarchiv gelangt und anschließend an den Aktenbestand des Meyneschen Findbuches gelagert worden. Versuche einer Verzeichnung blieben in den Anfängen stecken, so dass der Bestand praktisch ungeordnet und nicht benutzbar war. Nach der Neuordnung (1963) und der Ausscheidung vereinzelter Akten fremder Herkunft enthält der nunmehr neue Bestand 11 Alt Blas. alles, was - abgesehen von den Urkunden in den Abteilungen 7 und 7 a Urk und VII B Hs 128-244 a - von dem Archiv des Domstifts Sankt Blasii erhalten geblieben ist.
Von den Einteilungsschemata der Ordnungsversuche des 18. Jahrhunderts war keines brauchbar; doch sind die laufenden Nummern der Ordnung des Kanonikers von Hille und die Fachbezeichnungen der Ordnung des Kanonikers von Blücher, soweit vorhanden, jeweils in der rechten Spalte angegeben worden. Einzelne Akten der Abwicklungsbeamten nach Aufhebung des Stiftes 1810 folgenden Seiten wurden wegen des sachlichen Zusammenhangs im Bestand belassen.
Stand: März 1964
Inhalt:
Bestandsgeschichte: 01 Reformation des Stifts (siehe auch: Verhältnis zur Landesherrschaft und zur Stadt Braunschweig!) 1 - 19
02 Statuten und Verfassung des Stifts und deren Veränderungen 20 - 81
03 Die Stiftspräbenden im allgemeinen und der Präsentationsturnus der herzoglichen Linien (siehe auch bei den Kanonikaten und Vikarien!) 82 - 105
04 Die Stiftspropstei vor und nach der Vereinigung mit der Propstei Sankt Cyriaci 106 - 166
05 Das Dekanat 167 - 200
06 Das Vizedominat (siehe auch Archivsachen und Rechnungen!) 201 - 213
07 Die Scholasterei 214 - 217
08 Die Kanonikate 218 - 382
09 Die Vikariate und Kommenden 383 - 614
10 Die Stiftsprediger (vergleiche Nr. 409 und 456) 1291 - 1298
11 Die Stiftsoffizianten 615 - 620
12 Rechnungen:
Propstei 621 - 626
Vizedominat 627 - 643
Bursa dominorum 644 - 648
Vikariate 649 - 654
Officium armarii beziehungsweise Officium custodie (et S. Crucis) 655 - 665
Thesaurariat 666 - 667
Officium choralium 668 - 674
Memoriae benefactorum 675 - 682
Salve-Register 683 - 688
Präsenzgelder 689 - 694
Clavigerat 695 - 703
Sonstige Rechnungen 704 - 711
13 Reliquienschatz und Kirchengeräte - Fürstliche und andere Gräber in der Stiftskirche - Ausstattung der Stiftskirche - Kapitelsbibliothek 712 - 742
14 Bausachen - Orgel - Glocken 743 - 752
15 Gottesdienstordnung 753 - 766
16 Bittgottesdienste und Trauergeläute für fürstliche Personen 767 - 783
17 Archivsachen: Ordnung und Verzeichnung des Stiftsarchivs, Bestellung der Stiftsarchivare, Vikariatsarchiv, Fürstliches Gesamtarchiv 784 - 820
18 Testaments- und Nachlasssachen von Stiftsangehörigen 821 - 892
19 Deponierung fremder Dokumente und anderer Gegenstände beim Stiftskapitel 893 - 908
20 Freiwillige Gerichtsbarkeit, vornehmlich Deponierung und Publizierung von fremden Testamenten 909 - 949
21 Vormundschaftssachen 950 - 966
22 Güterbesitz des Kapitels:
a) Allgemein - b) Nach ABC 967 - 1056
Bestandsgeschichte: 23 Außenbesitz des Kapitels:
a) Salinenanteil in Lüneburg
b) Güter in Walle und Harxbüttel 1057 - 1094
24 Kapitalien und deren Verzinsung, Schuldverschreibungen 1095 - 1124
25 Steuern und Abgaben 1125 - 1171
26 Verhältnis zur Landesherrschaft (außer Präsentationen 1172 - 1192
27 Verhältnis zur Stadt Braunschweig, insbesondere die Jurisdiktionsstreitigkeiten 1193 - 1231
28 Verhältnis zur Landschaft 1232 - 1241
29 Kommissionssachen - Korntaxe 1242 - 1248
30 Armen- und Kollektenwesen 1249 - 1267
31 Gertrudenkaland - Beginenhaus Sankt Annen 1268 - 1278
32 Varia 1279 - 1289
33 Letzte laufende Nummer: 1299
Namen- und Sachweiser 164 - 189
Dieses Findbuch wurde im Rahmen der Programme zur Förderung der wissenschaftlichen Literaturversorgungs- und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft (www.dfg.de/lis) digitalisiert (Mai 2010).
Bearbeiter: Dr. Goetting (1964)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
13,1
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
02.10.2022, 10:51 AM CEST