In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
A Rep. 255 Berliner Städtische Wasserwerke AG (Bestand)
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 6 Unternehmen der Wirtschaft >> A 6.3 Berliner Eigenbetriebe
1853 - 1952
Vorwort: A Rep. 255 Berliner Städtische Wasserwerke AG
1. Firmengeschichte
Am 14. Dezember 1852 schloss der Berliner Polizeipräsident mit den englischen Unternehmern Fox und Crampton einen Vertrag, der diesen das Recht zusprach, vom 01. Juli 1856 an die Stadt Berlin durch zu erbauende Wasserwerke auf 25 Jahre gegen Entgelt mit fließendem Wasser zu versorgen. Das erste Wasserwerk nahm am 01. April 1856 seinen Betrieb auf. 1859 ging der Vertrag auf die Berliner Wasserversorgungsgesellschaft, eine in AG mit Sitz in London über, wurde aber 1871 nicht verlängert, so dass die Stadt Berlin mit Wirkung vom 01. Dezember 1873 an die Wasserversorgung von Berlin als Eigentümer übernahm. Die kleineren Wasserwerke der früheren Vorortgemeinden wurden 1922 mit der Altberliner Wasserversorgung zu einer einheitlichen Wasserwerksverwaltung vereinigt. 1924 wurde diese Behörde in die Berliner Städtische Wasserwerke AG und 1937 in einen Eigenbetrieb umgewandelt. Durch das Anwachsen Berlins zur Großstadt erhöhte sich der Wasserverbrauch, welcher durch die Errichtung neuer Förderwerke kompensiert wurde. In den letzten Kriegstagen hatten die Wasserwerke durch die Bombenangriffe und die Brückensprengungen große Schäden bei den Werken und Rohrleitungen zu verzeichnen. Vorsorglich wurden Tiefbrunnen an den Straßen für die Versorgung der Bevölkerung errichtet. Die Wasserversorgung wurde aber nach Kriegsende unverzüglich wieder in Gang gesetzt.
2. Bestandsinformationen
Im Jahre 2010 erfolgte die Retrokonversion in Augias 8.1.
Insgesamt umfasst der Bestand 626 [AE] 20,10 [lfm] aus den Jahren 1853 - 1952.
Die Benutzung erfolgt über Datenbank.
Einzelne Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs Berlin.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv Berlin, A Rep. 255 Berliner Städtische Wasserwerke AG, Nr. ...
3. Verweise
LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtwirtschaftsamt/Stadtbetriebsamt
LAB A Rep. 254 Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG
LAB B Rep. 159 Berliner Wasser-Betriebe
4. Literatur
100 Jahre Berliner Wasserwerke, Berlin 1956.
Huter, Otto; Landerer, Christoph: Die Berliner Eigenbetriebe als Instrument kommunaler Politik, Berlin 1984, S. 189-205.
Die Wasserwerke der Stadt Berlin (am Müggelsee), (o.J.) Signatur: A 880
Rutz, Harry: Die Entstehung der Berliner Wasserwerke und der Wasserleitung, eine kulturhistorische Skizze. - (1969) Signatur: Zs 88(1969)
Kühne, E. H.: Rede, gehalten in der Betriebsversammlung der Berliner Städtische Wasserwerke Aktien-Gesellschaft ... von Direktor der Wasserwerke Dr.-Ing. E.H. Kühne, Selbstverl. (1933) Signatur: 07015
Berliner Städtische Wasserwerke A.G., 1856-1931. - Schröder (1931) Signatur: 07016
Berliner Städtische Wasserwerke (Firmenschrift). - Selbstverl. (ca. 1931) Signatur: 07/0074
Kühne,...: Die Berliner Städtische Wasserwerke Aktien-Gesellschaft auf der Deutschen Ausstellung Gas und Wasser Berlin 1929, Selbstverl. (1929) Signatur: B 131
Kanalisation, Herrschaft Lanke, Wasserwerke, Zentrale Buch, Springer (1917) Signatur: Soz 587(5,2)
Die Wasserversorgungs-Anlagen der Stadt Berlin, im Auftrag der Deputation der Städtischen Wasserwerke. Nebst einem Zeitungsausschnitt. - Selbstverl. (1912) Signatur: B 647
Kanalisation, Örtliche Straßenbau-Polizei, Abtheilung II (Kanalisation). Wasserwerke. - Loewenthal (1903) Signatur: 00506(5)
Die Wasserversorgung und die Städtischen Wasserwerke, (1886) Signatur: Soz A 7
Die Wasserversorgung und die städtischen Wasserwerke [ab 1877], die städtischen Wasserwerke. - Signatur: Zs 11 1861-1876 [(1880) 1877-1881, (1884) 1882-1888,
(1890) 1889-1895, (1898) 1895-1900, (1904) 1901-1905, (1907) 1906-1910, (1912)]
Gill, Henry: Über eine Brunnenanlage auf dem Grundstück der Berliner Wasserwerke, (1871) Signatur: Zs 57(1871)
Berliner Wasserwerke, Beelitz (1860) Signatur: B 690
Die Wasserversorgung Berlins und die neuen Wasserwerke in ihrer Bedeutung für die Häuslichkeit und das Familienwohl, Decker (1857) Signatur: B 149
Reichelt, Peter: 100 Jahre Hobrechtsfelde - Ein Dorf für das Berliner Wasser.- Gemeinde Panketal im Landkreis Barnim, Naturschutzbund Deutschland (Hrsg.).- Berlin, 2006; 78 Seiten
Vergessene Landschaft Rieselfelder - Eine Zeitreise durch 200 Jahre Geschichte.- Eigenverlag 2006; 67 Seiten
James Hobrecht. Die Canalisation von Berlin. Im Auftrage des Magistrats der Königl. Haupt- und Residenzstadt Berlin 1884; Reprint. Berlin 1993; 330 Seiten.- Berliner Wasser Betriebe (Hrsg.)
Bärthel, Hilmar: GEKLÄRT! 125 Jahre Berliner Stadtentwässerung.- Berliner Wasser Betriebe (Hrsg.).- Bearbeitet von Günter Kley.- Berlin 2003; 293 Seiten
Strohmeyer, Klaus: James Hobrecht (1825-1902) und die Modernisierung der Stadt.- Potsdam 2000, 240 Seiten
Christian Eiden: Versorgungswirtschaft als regionale Organisation. Die Wasserversorgung Berlins und des Ruhrgebietes zwischen 1850 und 1930.- Essen, Klartext 2006.
Berlin, 2010 Ute Strauß
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: LAB A Rep. 015 Magistrat der Stadt Berlin, Stadtwirtschaftsamt/Stadtbetriebsamt
LAB A Rep. 254 Charlottenburger Wasser- und Industriewerke AG
LAB B Rep. 159 Berliner Wasser-Betriebe
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.