Johann, Erzbischof von Trier, belehnt Dietrich, Graf zu Manderscheid, Virneburg und Blankenheim, Herrn zu Schleiden, Kerpen, Kronenburg und Neuerburg, mit der Grafschaft Virneburg, die als trierisches Eigentum nach dem Tod des Grafen Kuno heimgefallen ist, einschließlich der Landesherrschaft. In einem Vertrag mit Graf Dietrich ist festgelegt worden, daß in Gerichtssachen über 400 Gulden sowie bei Klagen wegen Rechtsverweigerung der Rechtszug an das trierische Hofgericht gehen soll, ausgenommen sind davon Malefiz- und peinliche Sachen. Graf Dietrich hat das Lehen in der gebührenden Form empfangen. Sr.: Ausst. Ausf. Perg. - Sg. anh., Rest - Rv.