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Graf Johann v. Katzenelnbogen schreibt an Erzbischof Dietrich von Mainz, dass er ihm zu seiner neuen Würde Glück, Heil und alles Gute wünsche, und...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1434 Juli 28
Konz. Staatsarchiv Darmstadt, Rhein. Auf dem alten Umschlag die Bemerkung: Zwei [Vgl. Nr. 3665] von dem fürstlichen archivrath herrn Buchner in dem martio 1754 aus dem samptarchiv zu Ziegenheyn erhobene documenta den deich bei Poppenheim betreffend
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: quarta feria post beati Jacobi a. etc. 34
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann v. Katzenelnbogen schreibt an Erzbischof Dietrich von Mainz, dass er ihm zu seiner neuen Würde Glück, Heil und alles Gute wünsche, und teilt ihm zugleich mit, dass vorzeiten gegen die Überschwemmungen des Rheins von Poppenheim an ein Deich eine Meile weit mit großen Kosten errichtet worden sei, um dadurch Güter und Vieh von jedermann, der in den Rieddörfern Besitz habe, gegen die Einbrüche des Rheins zu schützen. Hierfür habe jeder bisher nach Gebühr und Herkommen ein bestimmtes Deichgeld entrichtet, bis letztens der Schultheiß zu Astheim, wo das Mainzer Stift kürzlich einige Güter gekauft habe, verboten habe, von diesen Gütern das Deichgeld zu entrichten, obwohl es bis dahin von diesen Gütern bezahlt worden sei. Er bitte deshalb, dem Schultheißen von Astheim zu befehlen, dieses Verbot rückgängig zu machen und das Deichgeld wie seit alters zu geben
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 3666
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.