Martin Konig, wohnhaft in Neuses [am Berg] oberhalb der Stadt Dettelbach, verkauft Abt Georg [Salzkestner], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine jährliche Gült von 0,5 Eimer Wein Dettelbacher Stadtmaß von einem Weinberg in der Gemarkung Neuses am Berg. Die Verkäufer haben ihm dafür 8 rheinische Gulden bezahlt. Er verpflichtet sich daher zu fristgerechter Entrichtung der Gült. Auf seine Bitte siegeln die Dettelbacher Bürger Michael Hilbrant und Michael Krontal. Der geben ist vff dornstag nach sant Andres tag 1489. Aussteller: Martin Konig. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Martin Konig, wohnhaft in Neuses [am Berg] oberhalb der Stadt Dettelbach, verkauft Abt Georg [Salzkestner], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg eine jährliche Gült von 0,5 Eimer Wein Dettelbacher Stadtmaß von einem Weinberg in der Gemarkung Neuses am Berg. Die Verkäufer haben ihm dafür 8 rheinische Gulden bezahlt. Er verpflichtet sich daher zu fristgerechter Entrichtung der Gült. Auf seine Bitte siegeln die Dettelbacher Bürger Michael Hilbrant und Michael Krontal. Der geben ist vff dornstag nach sant Andres tag 1489. Aussteller: Martin Konig. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 590
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 76 / 3
Registratursignatur/AZ: xxxii (15. Jh.); V 1 (18. Jh.); 910 (18. Jh.); anno 1489 / 9 (18. Jh.); D 1 § 2 n 11 (18. Jh.); L 18 N 14 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1489 Dezember 3
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 922 S. 725f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 481
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15./16. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Hilbrant, an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Michael Krontal; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 922 S. 725f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 481
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15./16. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Michael Hilbrant, an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten S 2: Michael Krontal; an Pergamentstreifen anhängend, gut erhalten
Konig, Martin, Neuses a. Berg
Salzkestner, Georg, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Wolrit, Johannes, Neuses a. Berg
Faudt, Engel, Neuses a. Berg
Hilbrant, Michael, Dettelbach, Bürger
Krontal, Michael, Dettelbach, Bürger
Neuses a. Berg (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Einwohner
Neuses a. Berg (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Weinberg
Neuses a. Berg (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Flurnamen
Neuses a. Berg (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Anlieger
Neuses a. Berg (Stadt Dettelbach/Lkr. Kitzingen), Zehnt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Dettelbach (Lkr. Kitzingen), Maß
Dettelbach (Lkr. Kitzingen), Bürger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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