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Streit über das Holzgericht Lippes in der Dünner Mark mit Stift Minden
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Auswärtiger Besitz des Hauses Lippe >> 6. Ulenburg >> 6.4. Dünne und Dünner Mark
1579-1593
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Streit Hilmars von Quernheim mit dem Stift Minden über gegenseitige Pfändungen (1579); Klagen Claras von Quernheim über Markgenossen und Einberufung eines Holzgerichts durch Lippe (1584); Konflikt mit Stift Minden über dessen Verhinderung der Einberufung des Holzgerichts (1585); Aussendung des Gografen C. Pott zum geplanten Holzgericht (1586); Instruktion für Abgesandte in der Sache nach Minden (1587); Streit über Bau eines Backhauses in der Mark (1589); Streit über Schweinemast der Markgenossen mit Johann Steding (lippischer Drost der Ulenburg und Inhaber der Dünner Mark, späterer Pfandherr); Klage der Markgenossen darüber in Minden; Kommission darüber zwischen Minden und Lippe vereinbart; Ansetzung eines Tags hierüber (1591); Kostenaufstellung für Notare (Bl. 134); fortdauernde Konflikte Stedings mit den Markgenossen; Prozeßartikel der Kommission; Zeugenliste (Bl. 148); Urteil des Gerichts; fortgesetzter Konflikt Lippes mit Minden über Abhaltung des Holzgerichts (1593)
Auswärtiger Besitz
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.