Dekanat Friedrich Wiegand
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I-110
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2.3./I Theologische Fakultät I
Theologische Fakultät I >> 02. Dekanatsakten 1832-1935
1920-1921
Enthält u.a.: Ministerialerlasse: Portofreiheit, Bedarf des Theol. Seminars, Aufhebung des Armutszeugnisses, Beachtung bei Korrespondens mit Behörden in besetzten Gebieten, Gleichbehandlung ausländischer Studenten, Besoldungsordnung, Eid auf die Verfassung für alle Beamten und Lehrer, Kurse für ehememalige kriegsgefangene Studenten, Bildung von Fachverbänden, Änderung der Verteilung der Promotionsgebühren, Anzeige von Habilitationen, Mitteilung zur Umsatzsteuer, Änderung der Promotionsvorschriften, Tagegelder für Dienstreisen, Nichternennung von ao. Honorarprofessoren, Verfahrensweise beim Schriftenaustausch mit dem feindlichen Ausland, Anpassung der Honorarsätze, Definierung der Lehraufträge, Studienbedingungen für Volksschullehrer, neue Bestimmungen für Rückgabe von Orden nach Ableben des Besitzers, Verkehr mit Reichsbehörden, "Volkshochschulstelle" als Einrichtung der Universität zur Beratung der Volkshochschulen, Untersagung offizieller Trauerfeiern beim Tod eines Mitglieds des Königshauses, Satzungsentwurf für theol. Prüfungen (auch für Frauen), Emeritierung der Professoren mit dem 68. Lebensjahr (Prof. Haussleiter), Abschaffung des Examensfracks, Wegfall der Kurse für studierende Frauen, Ausbau des Akademischen Auskunftsamtes an der Universität Berlin, Neuregelung für die Verleihung von Professorentitel an Privatdozenten, Angabe eines Stichwortes bei Schriftverkehr, Abschaffung des Wortes "königlich" auf Siegeln und Briefpapier. - Darlegung der Med. Fakultät München über jugoslawische Studierende. - Stellungnahme der Universität Berlin zum Fall "Prof. Nicolai". - Anfragen: Universität Halle zum Pensionswesen, Theol. Fakultät Göttingen zu unentgeltlichen Seminarübungen, Pfarrer Wack aus Jugoslawien nach dem Szirmay-Stipendium (?) für seine Studierenden, Landeskirchenrat aus Schwarzberg/Rudolstadt zu Bedingungen der 1. theol. Prüfung. - Bitte des Supenintendenten Blau in Posen um Theologen für den Gemeindedienst im jetzigen Polen. - Amtsantritt des Generalsuperintendenten Reinhard in Stettin. - Mitteilungen und Anfragen vom Verband der Deutschen Hochschulen, dabei: Verwendung von Promotionsgebühren, Emeritierung der Professoren, Druck und Verzeichnis der Dissertationen, Hochschulreform, Notlage vieler Privatdozenten, Bücherbeschaffung für Studierende. - Vertretertag der evangelischen Theologenschaften in Gießen. - Vertretertag der evangelischen theologischen Fakultäten in Halle. - Zukünftige Verfahrensweise bei Universitätsgottesdiensten. - Genehmigung für kommissarische Verwaltung des Sommersemesters durch Prof. Haussleiter und Prof. Schultze. - Emeritierung der Professoren D. Victor Schultze und D. Johannes Haussleiter nach Erreichen der Altersgrenze und Verhandlungen über Nachfolger. - Urlaub für D. Dalman. - Ernennung des ao. Prof. Lic. Deissner zum o. Prof.. - Privatdozentenstipendium für Lic. Hänel und Gesuch um Übertragung eines Lehrauftrages für biblische Philologie. - Remunerationen für: Seminardirektoren, Lic. Bauernfeind mit Weiterbeschäftigung als Assistent im Praktisch-theologischen Institut. - Anfrage der Phil. Fakultät Berlin zum beruflichen Werdegang des ehemaligen Greifswalder Prof. Riedel. - Widmung einer Schrift als Dank für die Ehrenpromotion von D. Schreibers. - Ehrenpromotionen mit Dankschreiben: Oskar Beck, B. Timm, Paul Cremer, Hermann Glüer, Oskar Schabert, Helmut Freiherr von Maltzahn auf Gültz. - Anfrage aus Göttingen für Pastor Meyer zum Doktorpromotion. - Neue Stiftungen: Bücherstiftung, Grützmacher`sches Familienstipendium, D. Dr. Matthes-Stiftung. - Verhandlungen über Vorlesungen und Vorlesungsverzeichnisse. - Antrag an die Provinzial-Synode wegen Kirchenkollekte für bedürftige Studierende. - Stipendienverteilung. - Einladungen: 39. Kongreß für Innere Mission in Breslau, Lutherfeier in Eisenach, Jahresfest der Berliner Missionsgesellschaft, Pommersche Hauptverein der Gustav-Adolf-Stiftung, Evangelischer Pfarrerverein der Provinz Pommern, apologetischen Instruktionskursus, Bundesfest des Ostdeutschen Jünglingsbundes, Jubiläum der Theol. Fakultät Wien, Lutherfeier in Worms.
Akten
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
29.10.2025, 11:29 AM CET