Korrespondenz über den Frankenstein in Doberschau [Urkunden aller Art über das Holz, der Frankenstein genannt, bei Doberschau]
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68002 - 4
68002 Handschriftensammlung U III
Handschriftensammlung U III >> 3. Andere Handschriften und Drucke
1602 - 1668
Enthält: Inhaltsverzeichnis.- [001] Lehnbriefe und andere Originale zu dem erkauften und bezahlten Stücke Holz, der Frankenstein genannt (1602).- [002] Erklärung, daß der Frankenstein auch bisweilen der Rupprechtsberg heißt.- [003] Lehnsbrief des Kurfürsten Christian II. von Sachsen an Hieronymus Rupprecht zu Budissin und sein Eheweib Marthen über den Wald am Schwarzenberge (Dresden, 13.02.1602).- [004] Des Lehnssekretärs Lichtmes beim Begehren eines besonderen Lehnsbriefs über das Stück Wald am Schwarzenberg bei Doberschau eröffnete Dubia und Erinnerungen (1631).- [005] Schreiben des Kurfürsten Johann Georg an den Schösser zu Stolpen wegen der Irrungen, die zwischen für von Rindtfleisch zu Döbschüz und Hieronymus Ruprecht zu Budissin sind (Dresden, 20.05.1631).- [006] Schreiben des Kurfürsten Johann Georg an den Schösser zu Stolpen, Untersuchungen anzustellen über das mitübersandte Schreiben des Hieronymus Ruprecht zu Budissin um Erlassung der ihm zuerkannten Geldstrafe von 100 Rheinisch Goldgulden (Dresden, 26.08.1631).- [007] Schreiben des Kurfürsten Johann Georg an den Schösser zu Stolpen, Untersuchung über das mitüberschickte Schreiben des Hieronymus Ruprecht zu Budissin über den angelegten Arrest anzustellen (Dresden, 14.09.1631).- [008] Schreiben des Kurfürsten Johann Georg an den Schösser zu Stolpen wegen des Beschwerdeschreibens des Friedrich von Rindfleisch über Hieronymus Ruprecht zu Budissin (Dresden, 08.02.1632).- [009] Schreiben des Kurfürsten Johann Georg an den Schösser zu Stolpen, über Relaxion des dem Hieronymus Ruprecht angedeuteten Arrests (Dresden, 21.06.1632).- [010, 014] Erklärung des Schössers zu Stolpen Johann Grossmann, daß das Stück Holz, der Frankenstein genannt, dem Hofkanzleisekretär Barthell Krahern nur den Kaufpreis von 150 Gulden zugeschlagen worden ist (27.11.1638).- [011] Bestätigungsurkunde des Kurfürsten Johann Georg zu Nr. 10 (Dresden, 01.12.1638).- [012] Mitteilung des Amtsschössers zu Stolpen Johann Grossmann über die zu hoch erfolgte Einschätzung der Strafgelder, die der Hofkanzleisekretär Bartholomäus Kraher auf den Frankenstein hat (29.10.1635).- [013] Kaufangebot des Schössers zu Stolpen Johann Grossmann über das Stück Holz, der Frankenstein genannt (Stolpen, 26.01.1636)
Bewilligungserklärung des Budissiner Rates zum öffentlichen Anschlagen dieses Subhastationspatentes (01.02.1636).- [015] Kaufangebot des Christian Polnigk an Johann Ernst Schönleben auf Doberschau etc., Advokat zu Budissin, über das Bartholomäus Kraher zugeschlagene Stücklein Holz, der Frankenstein (Stolpen, 26.09.1639).- [016, 017] Schreiben des Sebastian Kotte an Friedrich Müller, Bürger und Handelsmann in Dresden, wegen des Frankensteins (Stolpen, 11.04.1646).- [018] Kaufangebot der Ester Kraherin, Witwe, über das Holz um 300 Gulden an Hanss Ernst Schönleben (Dresden, 16.04.1646).- [019] Kaufvertrag zwischen Frau Ester Elisabeth Kraherin, Witwe, und dem verordneten griechischen Vormund Valtin Meyern, Handelsmann und Viertelmeister, auch Friedrich Müllern, als Beystande zu Dresden, an einem und Doktor Hannß Schönleben am andern Teile, über den Frankenstein (Dresden, 18.06.1646).- [020] Bericht der Ester Elisabeth Kraherin, des Valtin Meyer und Friedrich Müller an dem Nadeler zu Obergurig und Förster des Holzes der Frankenstein genannt über den Verkauf dieses Holzes an Doktor Schönleben zu Doberschau (Dresden, 18.06.1646).- [021] Vertrag über den Frankenstein zwischen S. Johann Ernst Schönleben zu Budissin als Käufer dieses Holzes und dem kurfürstlich sächsischen Amtsschösser zu Stolpen, Sebastian Kotte, der Ester Elisabeth Kraherin, Witwe, Andreas Becker, Friedrich Müller (Stolpen, 05.04.1647).- [022] Schreiben des Sebastian Kotte an Hans Ernst Schönleben auf Doberschau etc. wegen Bezahlung zweier kleinerer Geldbeträge (Stolpen, 21.10.1647).- [023] Antwort des Sebastian Kotte an Johann Ernst Schönleben auf Doberschau auf sein Schreiben über die angewiesene einspennigen Post uf den Ruprechtischen Walde (Stolpen, 18.11.1647).- [024] Schreiben von J. C. an Johann Ernst Schönleben wegen des Frankensteins (Dresden, 18.05.1648).- [024 b] Zettel mit 2 Nachrichten über 2 „Calculos“ [Berechnungen].- [025] Erklärung des Friedrich Müllern, Bürger und Handelsmann in Dresden, in aufgetragener Vormundschaft der Kraher’schen hinterlassenen unmündigen Kinder über den Verkauf des Frankensteins an Ernst Schönleben auf Doberschau um 95 Gulden (Dresden, 16.06.1649).- [026] Kaufvertrag zwischen Frau Ester Elisabeth Kraherin, Witwe zu Dresden, in bestätigter Vormundschaft ihrer unmündigen Kinder mit consens ihres verordneten Kriegischen Vormunds, des Valter Meyers, Handelsmann und Viertelmeister daselbst, Verkäufer eines und Hans Ernst Schönlebens auf Doberschau etc. Käufers anderntheils, über den Frankenstein (15.10.1646).- [027, 028] Erklärung des W. S. von Lüttichaw und Bh. Wildvogel, daß Caspar Ludwig, Ratsverwandter zu Freybergk, und Friedrich Schönleben, kurfürstlich sächsischen Lehensherr- und verwalter zum Fürstenhoff, mit dem Wäldlein am Schwarzenberg im Goldawischen (Göda) Pflege gelegen, belehnt worden sein (Dresden, 26.08.1665).- [029, 030] Spruch der Schöppen zu Leipzig in Sachen der Agnes von Lumnizin und Caspar Ludwig und Friedrich der Schönleben (Stolpen, 07.01.1667) .- [031, 032] Abermaliger Spruch der Schöppen zu Leipzig in Sachen der beklagten Agnes von Leubniz und der Kläger Gebrüder Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben (Stolpen, 19.09.1667).- [033, 037] Entscheid des Kurfürsten Johann Georg II. in Sachen Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben und der Agnes von Leumbizin (Dresden, 17.06.1668).- [034, 038] Entscheid des Kurfürsten Johann Georg II. in Appellationssachen der Agnes Leumnizin wieder Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben (Dresden, 21.11.1668).- [035, 036] Spruch der Schöppen zu Leipzig auf Ansuchen der Agnes von Leubniz über den Frankenwald (1668 ?).
Bewilligungserklärung des Budissiner Rates zum öffentlichen Anschlagen dieses Subhastationspatentes (01.02.1636).- [015] Kaufangebot des Christian Polnigk an Johann Ernst Schönleben auf Doberschau etc., Advokat zu Budissin, über das Bartholomäus Kraher zugeschlagene Stücklein Holz, der Frankenstein (Stolpen, 26.09.1639).- [016, 017] Schreiben des Sebastian Kotte an Friedrich Müller, Bürger und Handelsmann in Dresden, wegen des Frankensteins (Stolpen, 11.04.1646).- [018] Kaufangebot der Ester Kraherin, Witwe, über das Holz um 300 Gulden an Hanss Ernst Schönleben (Dresden, 16.04.1646).- [019] Kaufvertrag zwischen Frau Ester Elisabeth Kraherin, Witwe, und dem verordneten griechischen Vormund Valtin Meyern, Handelsmann und Viertelmeister, auch Friedrich Müllern, als Beystande zu Dresden, an einem und Doktor Hannß Schönleben am andern Teile, über den Frankenstein (Dresden, 18.06.1646).- [020] Bericht der Ester Elisabeth Kraherin, des Valtin Meyer und Friedrich Müller an dem Nadeler zu Obergurig und Förster des Holzes der Frankenstein genannt über den Verkauf dieses Holzes an Doktor Schönleben zu Doberschau (Dresden, 18.06.1646).- [021] Vertrag über den Frankenstein zwischen S. Johann Ernst Schönleben zu Budissin als Käufer dieses Holzes und dem kurfürstlich sächsischen Amtsschösser zu Stolpen, Sebastian Kotte, der Ester Elisabeth Kraherin, Witwe, Andreas Becker, Friedrich Müller (Stolpen, 05.04.1647).- [022] Schreiben des Sebastian Kotte an Hans Ernst Schönleben auf Doberschau etc. wegen Bezahlung zweier kleinerer Geldbeträge (Stolpen, 21.10.1647).- [023] Antwort des Sebastian Kotte an Johann Ernst Schönleben auf Doberschau auf sein Schreiben über die angewiesene einspennigen Post uf den Ruprechtischen Walde (Stolpen, 18.11.1647).- [024] Schreiben von J. C. an Johann Ernst Schönleben wegen des Frankensteins (Dresden, 18.05.1648).- [024 b] Zettel mit 2 Nachrichten über 2 „Calculos“ [Berechnungen].- [025] Erklärung des Friedrich Müllern, Bürger und Handelsmann in Dresden, in aufgetragener Vormundschaft der Kraher’schen hinterlassenen unmündigen Kinder über den Verkauf des Frankensteins an Ernst Schönleben auf Doberschau um 95 Gulden (Dresden, 16.06.1649).- [026] Kaufvertrag zwischen Frau Ester Elisabeth Kraherin, Witwe zu Dresden, in bestätigter Vormundschaft ihrer unmündigen Kinder mit consens ihres verordneten Kriegischen Vormunds, des Valter Meyers, Handelsmann und Viertelmeister daselbst, Verkäufer eines und Hans Ernst Schönlebens auf Doberschau etc. Käufers anderntheils, über den Frankenstein (15.10.1646).- [027, 028] Erklärung des W. S. von Lüttichaw und Bh. Wildvogel, daß Caspar Ludwig, Ratsverwandter zu Freybergk, und Friedrich Schönleben, kurfürstlich sächsischen Lehensherr- und verwalter zum Fürstenhoff, mit dem Wäldlein am Schwarzenberg im Goldawischen (Göda) Pflege gelegen, belehnt worden sein (Dresden, 26.08.1665).- [029, 030] Spruch der Schöppen zu Leipzig in Sachen der Agnes von Lumnizin und Caspar Ludwig und Friedrich der Schönleben (Stolpen, 07.01.1667) .- [031, 032] Abermaliger Spruch der Schöppen zu Leipzig in Sachen der beklagten Agnes von Leubniz und der Kläger Gebrüder Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben (Stolpen, 19.09.1667).- [033, 037] Entscheid des Kurfürsten Johann Georg II. in Sachen Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben und der Agnes von Leumbizin (Dresden, 17.06.1668).- [034, 038] Entscheid des Kurfürsten Johann Georg II. in Appellationssachen der Agnes Leumnizin wieder Caspar Ludwig und Friedrich von Schönleben (Dresden, 21.11.1668).- [035, 036] Spruch der Schöppen zu Leipzig auf Ansuchen der Agnes von Leubniz über den Frankenwald (1668 ?).
Ratsarchiv Bautzen
Umfang in Blatt: 4 nn. Bl., 55 nn. Bl.
Archivale
rote Nummer: C No. 66b
Band: Größe: 345 x 17 x 225 mm
Band: Größe: 345 x 17 x 225 mm
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.06.2025, 07:46 MESZ