Eberwin genannt von Kransberg ('Cranchisb(er)ch') und seine Frau Christina verkaufen den Nonnen in Gnadenthal ('religiosis dominabus in valle gracie commorantibus') vom Zisterzienserorden, Trierer Diözese, zwei Hufen und zwei Höfe in Nieder-Mörlen für 40 Kölner Mark zu freiem Besitz. - Siegel des Ausstellers. - 'Acta sunt hec' 1251.
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28, U 6
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1200-1300
Kransberg, 1251 Mai 16
Ausfertigung, Pergament W 28,6 mit leicht versehrtem Siegel: dreieckig; 4,8:5,3 cm, im gerauteten Siegelfeld ein Kranich, Umschrift: + 'SIGILLVM EBERVBIN(..) CRANICH(E)SBERC'. - Rückvermerk: 1. (13. Jh.): 'Privilegium de bonis in inferiori Morle sitis, que vendidit nobis dominus Erberwinus de Cranchisb(er)ch'. 2. (16. Jh.): 'Diesser brieff saget ubber czweyn hoeff zcu Morle, ist wergessen'. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,220. - - Druck: Sauer Nr. 567. - - Regest: Sponheimer, UB Wetzlar II Nr. 31
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. Cranchisb(er)ch, feria tercia post dominicam cantate deo omnis terra
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Otto von Kronberg, Anselm von Mörlen, Hermann von Goddelau ('Godeloch'), Albert von Usingen ('Usungin')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad, Kämmerer des Klosters Marienstatt ('de loco sancte Marie'), Wigand, Konverse von Gnadenthal, Werner, Konverse von Marienstatt, Crafto von Kalsmunt, Crafto von Linden, Rudolf von Hoch-Weisel ('Hobwiscele')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Petrus, Diener ('servus') des Herrn Otto von Kronberg, und viele andere
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Ritter Otto von Kronberg, Anselm von Mörlen, Hermann von Goddelau ('Godeloch'), Albert von Usingen ('Usungin')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad, Kämmerer des Klosters Marienstatt ('de loco sancte Marie'), Wigand, Konverse von Gnadenthal, Werner, Konverse von Marienstatt, Crafto von Kalsmunt, Crafto von Linden, Rudolf von Hoch-Weisel ('Hobwiscele')
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Petrus, Diener ('servus') des Herrn Otto von Kronberg, und viele andere
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 818
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ