Staatliches Schulamt Leonberg (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, FL 200/12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden seit um 1945 >> Geschäftsbereich Kultusministerium >> Staatliche Schulämter
1938-1976 (Va ab 1832)
Überlieferungsgeschichte
Das Staatliche Schulamt (bis 1965 Bezirksschulamt) Leonberg bestand von 1938 bis 1973 als Aufsichtsbehörde über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Landkreis Leonberg. Davor lag die Schulaufsicht im alten Oberamt Leonberg bei den evangelischen Bezirksschulämtern Ludwigsburg und Stuttgart bzw. beim katholischen Bezirksschulamt Stuttgart, nach Auflösung der konfessionellen Schulämter 1934 beim Bezirksschulamt Böblingen. Nachfolgebehörden des Schulamts Leonberg sind entsprechend der neuen Kreiseinteilung die Staatlichen Schulämter Sindelfingen (für den Landkreis Böblingen), Ludwigsburg und Pforzheim. - Der 1985 aus Ablieferungen der Staatlichen Schulämter Sindelfingen und Ludwigsburg gebildete Bestand enthält Lehrerpersonal- und Schulortsakten.
Zur Behörde: Die Neueinteilung der Landkreise im Jahre 1938 (Regbl. S. 155, 268) machte auch eine Neueinteilung der Bezirksschulämter in Württemberg notwendig. Durch Bekanntmachung des Kultministers vom 3. September 1938 wurden zum 1. Oktober 1938 35 Bezirksschulämter eingerichtet, deren Grenzen sich im wesentlichen mit den neuen Kreisgrenzen deckten. Vor 1938 lag die Schulaufsicht im alten Oberamt Leonberg bei den evangelischen Bezirksschulämtern Ludwigsburg und Stuttgart bzw. beim katholischen Bezirksschulamt Stuttgart, nach der Auflösung der konfessionellen Schulämter 1934 beim Bezirksschulamt Böblingen. Seit 1.10.1938 führte das neu errichtete Bezirksschulamt Leonberg die Schulaufsicht über Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Kreis Leonberg (Amtsbl. D. Württ. Kultm. 1938, S. 295). Auf 1.4.1965 wurde die Bezeichnung des Amtes in "Staatliches Schulamt" geändert (KuU 1965, S. 381). Als Folge der Auflösung des Landkreises Leonberg im Zuge der Kreis- und Verwaltungsreform in Baden-Württemberg wurde auch das Schulamt Leonberg 1973 aufgelöst (GesBl. S. 424). Die Schulaufsicht für die Orte des ehemaligen Kreises Leonberg liegt seitdem entsprechend der neuen Kreiseinteilung bei den Staatlichen Schulämtern Sindelfingen als zuständiges Amt für den Landkreis Böblingen (für Leonberg, Flacht, Gebersheim, Hausen, Höfingen, Malmsheim, Merklingen, Perouse, Renningen, Rutesheim, Schafhausen, Warmbronn, Weil der Stadt, Weissach), Ludwigsburg (für Ditzingen, Gerlingen, Heimerdingen, Hemmingen, Hirschlanden, Korntal, Münchingen) und Pforzheim (für Friolzheim, Heimsheim, Mönsheim, Wimsheim).
Zum Bestand: Der vorliegende Bestand, der sich in Personalakten und einige wenige Ortsakten gliedert, wurde aus Ablieferungen der Staatlichen Schulämter Sindelfingen (Personalakten) und Ludwigsburg (Ortsakten) 1985 herausgelöst. Die bei Vorgängerbehörden angelegten Akten wurden beim Bestand belassen, da sie durch das Schulamt Leonberg weitergeführt wurden. Die Titelaufnahmen der alphabetisch geordneten Personalakten wurden im Oktober 1987 von Holger Kallenberger abgeschlossen. Die Verzeichnung der Ortsakten, Gliederung und Endredaktion erfolgten durch die Unterzeichnende. Die computergestützte Reinschrift besorgte Hildegard Aufderklamm. Der Bestand FL 200/12 umfaßt 125 Archivalieneinheiten = ca. 1,1 lfd. Meter. Ludwigsburg, im November 1988 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher Nachtrag: Die Büschel 126-150, Schulortsakten des Staatlichen Schulamtes Leonberg, kamen mit einer Ablieferung des Staatlichen Schulamtes Sindelfingen - als eine der Nachfolgebehörden des 1973 aufgelösten Schulamtes Leonberg - im April 1985 im Staatsarchiv Ludwigsburg ein. Im Rahmen der praktischen Ausbildung für den gehobenen Archivdienst wurden die Akten von der Inspektoranwärterin Andrea Rößler unter Anleitung der Unterzeichnenden verzeichnet und verpackt. Büschel 126-150 haben einen Umfang von 0,8 lfd. Metern. Ludwigsburg, im Januar 1990 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher
Das Staatliche Schulamt (bis 1965 Bezirksschulamt) Leonberg bestand von 1938 bis 1973 als Aufsichtsbehörde über die Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Landkreis Leonberg. Davor lag die Schulaufsicht im alten Oberamt Leonberg bei den evangelischen Bezirksschulämtern Ludwigsburg und Stuttgart bzw. beim katholischen Bezirksschulamt Stuttgart, nach Auflösung der konfessionellen Schulämter 1934 beim Bezirksschulamt Böblingen. Nachfolgebehörden des Schulamts Leonberg sind entsprechend der neuen Kreiseinteilung die Staatlichen Schulämter Sindelfingen (für den Landkreis Böblingen), Ludwigsburg und Pforzheim. - Der 1985 aus Ablieferungen der Staatlichen Schulämter Sindelfingen und Ludwigsburg gebildete Bestand enthält Lehrerpersonal- und Schulortsakten.
Zur Behörde: Die Neueinteilung der Landkreise im Jahre 1938 (Regbl. S. 155, 268) machte auch eine Neueinteilung der Bezirksschulämter in Württemberg notwendig. Durch Bekanntmachung des Kultministers vom 3. September 1938 wurden zum 1. Oktober 1938 35 Bezirksschulämter eingerichtet, deren Grenzen sich im wesentlichen mit den neuen Kreisgrenzen deckten. Vor 1938 lag die Schulaufsicht im alten Oberamt Leonberg bei den evangelischen Bezirksschulämtern Ludwigsburg und Stuttgart bzw. beim katholischen Bezirksschulamt Stuttgart, nach der Auflösung der konfessionellen Schulämter 1934 beim Bezirksschulamt Böblingen. Seit 1.10.1938 führte das neu errichtete Bezirksschulamt Leonberg die Schulaufsicht über Volks-, Mittel- und Berufsschulen im Kreis Leonberg (Amtsbl. D. Württ. Kultm. 1938, S. 295). Auf 1.4.1965 wurde die Bezeichnung des Amtes in "Staatliches Schulamt" geändert (KuU 1965, S. 381). Als Folge der Auflösung des Landkreises Leonberg im Zuge der Kreis- und Verwaltungsreform in Baden-Württemberg wurde auch das Schulamt Leonberg 1973 aufgelöst (GesBl. S. 424). Die Schulaufsicht für die Orte des ehemaligen Kreises Leonberg liegt seitdem entsprechend der neuen Kreiseinteilung bei den Staatlichen Schulämtern Sindelfingen als zuständiges Amt für den Landkreis Böblingen (für Leonberg, Flacht, Gebersheim, Hausen, Höfingen, Malmsheim, Merklingen, Perouse, Renningen, Rutesheim, Schafhausen, Warmbronn, Weil der Stadt, Weissach), Ludwigsburg (für Ditzingen, Gerlingen, Heimerdingen, Hemmingen, Hirschlanden, Korntal, Münchingen) und Pforzheim (für Friolzheim, Heimsheim, Mönsheim, Wimsheim).
Zum Bestand: Der vorliegende Bestand, der sich in Personalakten und einige wenige Ortsakten gliedert, wurde aus Ablieferungen der Staatlichen Schulämter Sindelfingen (Personalakten) und Ludwigsburg (Ortsakten) 1985 herausgelöst. Die bei Vorgängerbehörden angelegten Akten wurden beim Bestand belassen, da sie durch das Schulamt Leonberg weitergeführt wurden. Die Titelaufnahmen der alphabetisch geordneten Personalakten wurden im Oktober 1987 von Holger Kallenberger abgeschlossen. Die Verzeichnung der Ortsakten, Gliederung und Endredaktion erfolgten durch die Unterzeichnende. Die computergestützte Reinschrift besorgte Hildegard Aufderklamm. Der Bestand FL 200/12 umfaßt 125 Archivalieneinheiten = ca. 1,1 lfd. Meter. Ludwigsburg, im November 1988 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher Nachtrag: Die Büschel 126-150, Schulortsakten des Staatlichen Schulamtes Leonberg, kamen mit einer Ablieferung des Staatlichen Schulamtes Sindelfingen - als eine der Nachfolgebehörden des 1973 aufgelösten Schulamtes Leonberg - im April 1985 im Staatsarchiv Ludwigsburg ein. Im Rahmen der praktischen Ausbildung für den gehobenen Archivdienst wurden die Akten von der Inspektoranwärterin Andrea Rößler unter Anleitung der Unterzeichnenden verzeichnet und verpackt. Büschel 126-150 haben einen Umfang von 0,8 lfd. Metern. Ludwigsburg, im Januar 1990 Dr. Nicole Bickhoff-Böttcher
151 Büschel (2,4 lfd. m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:40 PM CET